Gestern ist Heute

Gestern ist Heute, Heute ist Morgen, in welcher Zeit lebe ich eigentlich. Bei so viel Wechsel von Tag in Nachtschicht bin ich zur Zeit völlig desorientiert. Außerdem ging mir am gestrigen Abend bei der Suche nach einer Überschrift für den Blogartikel mein Akku leer und ich bin erst nach 2:00 Uhr auf dem Sofa wieder aufgewacht, mit Blick auf einen noch immer leeren Bildschirm meines Laptops.

Danach hatte ich auch keine Lust mehr und bin ins Bett getrollt. Dabei gab es von Gestern wieder viel zu berichten. Nach meiner Nachtschicht ging es erst einmal nach Hause und nicht ins Freibad. Zum einen weil dieses erst um 12:00 Uhr öffnet und zum anderen weil ich schon bis um 8:00 Uhr mit dem Rad hoch zu Marco fahren mußte.

Heute wollten wir wieder ins Taubertal fahren. Da aber unser Zeitlimit bei 5h lag, nahmen wir die Route über den Spessart – Hessenthal, Schollbrunn, Haßloch – und kamen so mit trotz vieler Höhenmeter fast eine Stunde früher nach Wertheim. Danach konnten wir noch ein ganzes Stück ins schöne Taubertal fahren bevor wir umkehrten und auf flachem Weg über Miltenberg am Main entlang nach Aschaffenburg zurückrollten.

Dabei ist rollen nicht ganz richtig, da wir nach einem schönen Bäckereistop ab Miltenberg die letzten 11/2 h auf die Tube drückten und die Einheit mit einer harten Endbeschleunigung (36km/h) zu Ende fuhren.

Marco lief noch eine Stunde im direkten Anschluß, ich ging eine Stunde Sonne tanken. Danach gab es den großen Wocheneinkauf und um 18:00 stand ich pünktlich an der Unterfrankenhalle zu unserem Lauftreff.

Nachdem wir 2km eingelaufen waren, zog ich kurz das Tempo an um meine Beine zu testen und meine Rückmeldung war sehr vielversprechend. Also streute ich dieses mal schon vor dem Wasserwerk einen schnellen Kilometer ein. Um etwas sanfter den Übergang zu schaffen, zog ich das Tempo voher auf 4:30min/km und so waren die 3:55min für den ersten schnellen Split leichter zu verkraften.

Danach wartete ich auf Birgit, die sich meinen Tempoverschärfungen anschließen wollte. Ich ließ einen Kilometer in 5:00min folgen bevor ich mit 4:30min uns auf die nächste harte Aufgabe einstimmte. Beim nächsten schnellen Kilometer lief  ich  die ersten 500m in exakt 2:00min, genau das richtige Tempo für Birgit. Danach beschleunigte ich auf 3:30min/km und beendete den Kilometer in 3:45min.

Ein herrliches Gefühl breitete sich in mir aus, ein so schönes Tempo sauber laufen zu können, nach dem am Sonntag die 4:30min/km noch so zäh verliefen. Danach wieder ein lockerer Kilometer in 5:00min und einer in 4:30min und schon kam der dritte schnelle Abschnitt.

Genau wie der vorherige war dieser progressiv mit einer ersten Hälfte in 2:00min und einer zweiten in 1:42min. Dieses mal war von hinten Lutz dazugekommen, der auch die zweite Hälfte mitlief. So hatte ich Begleitung und es lief noch etwas besser.

Mit Birgit zusammen liefen wir die beiden Kilometer im Anschluß in 5:00min bzw. 4:28min und schon kam unser letzter schneller Kilometer. Birgit im Schlepptau waren die ersten 500m wieder in 2:00min, danach ließen wir es nocheinmal krachen und beschleunigten auf 3:18min/km und konnten unseren Kilometer in 3:39min beenden.

Danach hieß es locker auslaufen und in 1:28h waren wir wieder entspannt an der Unterfrankenhalle.

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