Schnelle Abschnitte

Mit dem Rad ging es heute morgen um kurz vor 6:00 Uhr ins Klinikum. Nach einem schönen Frühdienst nahm ich meinen Neopren und viel Mut in die Hand und ging noch einmal ins Freibad, um eine der letzten Freiwassereinheiten zu schwimmen.

Die 20° Grad Außentemperatur empfand ich als warm genug. So ging ich recht forsch zu Werke und stand recht schnell im Becken. Doch hier kam der erste Kälteschock. Das Wasser kam mir an meinen Füßen sehr kalt vor. So wollte ich die ersten Bahnen recht zügig anschwimmen, damit mir unter meinem Gummi warm werden würde.

Nach einigen Metern und einem kurzen Herzstillstand bemerkte ich, daß ich meinen Reißverschluß nur zur Hälfte geschlossen hatte und somit schön viel eiskaltes Wasser in meinen Anzug geschaufelt hatte. Keine Chance, diese Menge Wasser warm zu schwimmen. Außerdem hatte ich soviel Schieflage, daß ich nach kürzester Zeit seekrank geworden wäre.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als nach der ersten Bahn aus dem Wasser zu steigen und das unnötige Wasser ab zu lassen. Danach schloß ich meinen Anzug bis zum letzten Milimeter und begann mein Training erneut. Diesmal fühlte sich alles richtig an und nach kurzer Zeit hatte ich eine einigermaßen wohlige Wärme in meinem Neoprenanzug.

Mein Training lautete 3x1000m, die zweiten davon in knackigen 15:50min. Alles in allem eine befriedigende Formkonservierung. Danach war ich mit meiner Frau und unserem Wocheneinkauf unterwegs. Kurz nach 17:30 Uhr hatten wir alles in den vierten Stock befördert und ich hatte noch genügend Zeit, mich für unseren Dienstag Lauftreff vorzubereiten.

Um kurz nach 18:00 Uhr taf ich an der Unterfrankenhalle ein und mit Lutz, Jürgen, Mathias und Volkmar ging es bei leichtem Nieselregen in Richtung Niedernberg. Nach zwei Kilometern kam uns Birgit entgegen gelaufen und gemeinsam absolvierten wir wieder ein schönes Intervallprogramm.

Beim ersten Abschnitt sorgte Jürgen für das Tempo und so kam schon relativ früh der erste schnelle Kilometer mit 4:16min. Den folgenden Kilometer liefen wir wieder progressiv, zur ersten Hälfte mit Tempo 4:00min/km, danach offenes Tempo und so ging der zweite Kilometer mit 3:40min zu Ende.

Danach kam ein lockerer Kilometer mit 5:15min. Dieses Programm absolvierten wir insgesamt 4 mal wobei die Kilometerzeiten in den schnelleren Abschnitten mit 4:12min/3:35min – 4:10min/3:40min – 4:04min/3:38min relativ konstant blieben. Mathias Aulbach kam uns von Niedernberg aus entgegen gelaufen und begleitete uns.

Zunehmende Dunkelheit und ein recht rutschiger Asphalt machten die Sache auch nicht einfacher. Am Ende waren alle froh wie es auslaufen hieß und wir im gemütlichen Tempo bei nun völliger Dunkelheit zur Unterfrankenhalle zurückkehrten.

Beim nächsten Dienstaglauf wird es die gleichen Intervalle noch einmal geben, wobei die lockeren Kilometer dazwischen etwas schneller gelaufen werden, schon einmal im Hinblick auf Frankfurt, als letzter Test so zu sagen.

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