Licht am Ende des Tunnels

Das versprach heute eine Wetterfee auf N24. Man könnte natürlich auch vermuten, sie meinte die Schneewehen, die sich mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands ausgebreitet haben, denn Schnee reflektiert bekanntermaßen das natürliche Tageslicht.

Egal, heute mußten uns Parolen wie – bei schönem Wetter kann jeder laufen – oder – nur die harten kommen in den Garten – über das ach so tolle Wetter hinweg helfen. Tristess wo man auch hinsah, graue Wolken aus denen ständig Regentropfen fielen, Wind und dann diese Arschkälte von gerade einmal 5° Grad.

Zudem stand auf Marcels Trainingsplan ein langer Lauf mit Endbeschleunigung, in Zahlen lauteten seine Vorgaben, daß die ersten 23km in 4:30min/km, die abschließenden 7km in 4:15min/km gelaufen werden sollten. Unser geplanter Start von 11:00 Uhr legten wir nach hinten auf einen zumindest regenfreien Zeitraum und so begannen wir dick eingemummt kurz nach 12:30h unser Training.

Leichter Missmut lief mit, jetzt schon mit Handschuhen und Wollmütze laufen zu müssen. Aber lange Hose und Oberteile waren heute absolut notwendig, um wenigsten etwas Wärme aufrecht erhalten zu können.

Lag es am Wetter oder haben wir trotz langer Saison immer noch so eine gute Performance, unser Tempo lag jedenfals nie bei 4:30min/km sonder von Anfang an bei 4:25min/km. Trotzdem blieben wir konsequent und hielten unsere Geschwindigkeit weitestgehend konstant. So lagen die 5km Abschnitte fast identisch bei 22:00min und wir erreichten unsere Wendemarke bei 15km in 1:06,10h.

Danach gings auf dem gleichen Weg zurück, nur kam jetzt ein empfindlicher Seitenwind hinzu, der sich nach ein paar Kilometer dazu entschied, uns den Weg nach vorne zu erschweren. Dazu noch ein heftiger Regenschauer, der uns bis auf die Knochen abkühlte und die Stimmung war perfekt. Zum Glück hatten wir da schon unsere Fahrt für die geplante Endbeschleunigung aufgenommen.

Gemeinsam trotzen wir dem Wetterchaos und zu allen Widrigkeiten konnte ich die Vorgaben einhalten und mit exakt 4:15min/km die letzten 7km beenden. Marcel konnte seine Kräfte nicht ganz kontrollieren und lief immer wieder ein Loch zwischen uns beiden. Aber kurze Zwischenstops genügten und wir konnten gemeinsam unsere 30km in 2:11,05h beenden.

Morgen geht es nur schwimmen, im schön beheizten Hallenbad in Aschaffenburg, vieleicht sogar im Kinderbecken, da liegt die Wassertemperatur jenseits der 30° Grad.

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