Back in town

Heute begann mein Tag schon sehr zeitig. Um 4:00 Uhr klingelte der Wecker und dabei war ich gerade erst drei Stunden in der Kiste gelegen. Warum so früh, ganz einfach, weil heute unser großer Rückumzugstag war. Die Renovierung unserer alten Station ist beendet und somit durften wir heute morgen mit all unseren Patienten und dem dazu gehörigen Inventar nebst Gerätschaften wieder an unseren alten Standort zurückkehren. Keine leichte Aufgabe, sich so früh aufs Bike zu setzten und den steilen Klinikberg zu erklimmen, doch es lief viel besser als ich erwartet hatte.

Die Aufgabe erforderte eine gute Organisation, Ausdauer, Kraft und eine gehörige Portion Teamgeist. Um 5:00 Uhr begannen wir mit unserer Reise nach Jerusalem und zu den schon im Dienstplan eingeteilten Mitarbeitern kamen alle freien Kollegen, die Zeit hatten und an diesem Kraftakt teilhaben wollten. Der Transport aller 44 Patienten und des gesamten Equipments, das wir von der dritten Tiefebene in die erste Tiefebene befördern mussten, war eine richtig große Aufgabe, die uns bis kurz vor 11:00 Uhr beschäftigte. Damit der Stationsablauf wenigstens einigermaßen geordnet ablaufen konnte, begannen wir deshalb schon so früh mit dem Umzug. Außerdem liegt  zu diesem Zeitpunkt die Klinik noch im Tiefschlaf und so standen uns alle Aufzüge zur Verfügung.

Um 11:00 Uhr zog ich mich dann aus dem aktuellen Tagesgeschäft zurück –  bin ja eh im Urlaub – und verkrümelte mich in ein Arztzimmer. Dort loggte ich mich in unser Computernetzwerk ein und  versank für sage und schreibe 7h in die Welt der Computer. Das Ergebnis war ein relativ vollständiger Dienstplan für die kommenden 12 Wochen für immerhin 28 Mitarbeiter. Noch ein paar Änderungen im Detail und hier und da noch eine kleine Verbesserung und schon ist wieder ein hartes Stück Arbeit vollbracht.

Um meinen Kopf wieder einigermaßen frei zu bekommen, fuhr ich danach mit Vollgas den Berg hinunter und mußte mich lediglich dem Tempodiktat langsam fahrender Autofahrer beugen. So kam ich relativ entspannt nach Hause und hatte noch genügend Energie für ein abschließendes Schwimmtraining. Nach einer kurzen Pause fuhr ich heute nach Hösbach und fand dort ein relativ leeres Schwimmbecken vor. Trotzdem bemerkte ich nach meinem Schwimmbeginn einen zunehmenden Schwimmbetrieb und so entschied ich mich dafür, meine Trainingseinheit an einem Stück zu absolvieren. Nicht das mir während einer kurzen Pause noch ein anderer Schwimmer meine Bahn abstreitig machen konnte. So waren die 2000m schnell vorbei und ich kam doch noch etwas früher in den Genuß eines wohlverdienten Feierabends. 

 

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