Ausdauerzirkel

Zu kalt für einen 2h Lauf im freien Feld. Um keine Verletzung auf dem glatten Boden oder eine Erkältung zu riskieren, zog es uns heute morgen ins Studio. Da ich etwas zu spät erschien standen Marco und Hans-Peter schon auf den Laufbändern und hatten einigen Vorsprung herausgelaufen. Aber Marcel hatte auch etwas die Zeit verpasst und so fanden sich zwei Trainingspaare, die ihr Ausdauerprogramm gemeinsam absolvierten.

Wir stiegen beide zuerst auf den Crosstrainer und verblieben dort für die ersten 30min um unsere Körper auf angenehme Betriebstemperatur zu bringen. Das war bei den eisigen Bedingungen die im Freien herrschten gewiss angenehmer.

Für mich ist es eh sehr einfach im Studio mein Blut in Wallung zu bringen. Selbst auf dem Crosstrainer habe ich meinen Puls schon auf über 160 bpm gebracht, alles eine Frage der Frequenz.

Da heute aber eine längere Ausdauereinheit anstand, hielt ich meinen Puls auf 130 bpm und war dabei äußerst entspannt.

Nach dem Crosstrainer gingen wir auf die Laufbänder und stellten ein Tempo von 5:00min/km ein, das wir 20min lang liefen. Danach kam für mich eine neue Ausdauerkomponente in Form einer Rudermaschiene dazu.

Für 10min war dies die bisher anstrengenste Übung. Durch ihr komplexes Training spricht diese Trainingsform sehr viele Muskelgruppen an. So wird zum einen die Muskelkoordination gefordert, zum anderen der ganze Körper beansprucht. So kam es, daß ich am Ende meinen Puls über 170 bpm jagte.

Dem entsprechend war auch die anschließende Übung, die wir auf den Laufbändern absolvierten, weil alle Crosstrainer besetzt waren, anfänglich etwas zäh. Doch nach einigen Metern waren die Bewegungen wieder synchron und die nächsten 20min mit Tempo 5:00min/km liefen geschmeidig.

Nach der zweiten Laufbandeinheit kam die zweite Crosstrainereinheit. Die 30min teilte ich auf in lockere 10min, danach 15min mit 20sek Intervalle je Minute, anschließend 5min locker zum entspannen, denn jetzt folgte die zweite Rudereinheit.

Dieses mal began ich die 10min etwas lockerer, um danach mit Marcel etwas um die Watthöhe zu wetteifern. Bis maximal 379N stieg meine Anzeige und danach war Ende. Marcel kam auf 411N, glaub ich zumindest. Das Hauptproblem waren aber eher meine Sitzbeine, die mir auf dem harten Sitzschlitten höllisch weh taten.

Zum Abschluß liefen wir noch einmal 10min auf dem Laufband. Durch das Adrenalin und die Laktatkonzentration, die beim Rudern entstanden waren, war ich etwas übereifrig und schlug Marcel noch eine kleine Steigerung vor. Marcel ließ sich nicht lange bitten und so steigerten wir jede Minute  von anfänglichen 12km/h um 1km.

Eigentlich hatte ich bei 15km/h genug, doch Marcel meinte, die 16km/h müssten möglich sein. So kam was kommen mußte und mit 178 bpm lag ich etwas über meinem GA1 Bereich. Noch locker die letzten Meter und eine abwechslungsreiche, ausdauerorientierte Studioeinheit im trockenen ging versöhnlich zu Ende.

Morgen beginnt unsere erste Ruhewoche, mal sehen was es da für Möglichkeiten gibt.

 

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