RUN 4 HAITI

Heute zählte jeder Meter bzw. jede Minute doppelt, zum einem für mein eigenes Trainingskonto und zum anderen für die Erdbebenopfer auf Haiti, die jetzt schon seit Tagen und Wochen unvorstellbares Leid ertragen müssen.

 Für mich eine Selbstverständlichkeit einen kleinen Anteil an der dringend notwendigen Hilfe zu leisten. Mit meinen beiden Kraftausdauerzirkeln und dem anschließenden Intrvalltraining auf dem Laufband kamen so 2:45h oder umgerechnet 27:50€ zusammen. Nicht viel, wenn ich auf die Summen anderer schaue, aber sinnvoll eingesetzt kann selbst dieser kleine Betrag eine große Menge erreichen.

Ganz nebenbei hatte ich, nachdem sich mir heute keine Staus in den Weg gestellt haben, ein sehr effektives Training genießen können. Geplant waren Kraftausdauerzirkel mit anschließendem Intervalltraining auf dem Laufband geplant. Um 12:30 Uhr stieg ich in mein Training ein.

Meine Kraftausdauerzirkel, die ich ja erst kürzlich beschrieben (220+x) habe, dauerten heute 90min, da ich an der Beinpresse bei den ersten 7 Sätzen 20 Wiederholungen absolvierte und zudem noch um einen Satz erhöhte. Aktuelle Bestmarke liegt bei 240kg + 20kg (Schlitten).

Beim zweiten Abschnitt konnte ich heute endlich wieder auch meine Rückenmuskulatur trainieren, Hexenschuß ist engültig Vergangenheit. Mit insgesamt viel Gewicht war mein Körper dann gut vorbelastet und ich war gespannt, was ich auf dem Laufband noch zu leisten imstande sein würde. Zudem war es heute im Studio ziemlich warm und Sauerstoff Mangelware.

Alles keine optimalen Bedingungen, um Gas geben zu können, aber für mich immer noch besser als wenn ich mir die Bilder von Rodgau auf Laufreport anschaue. Auf diesem Wege Gratulation an alle, die das Ziel erreichen konnten, allen voran Katja Friedländer, meiner Arbeitskollegin beim MAS und Tobias Hegmann, den ich schon vorab auf dem Podest gesehen habe.

Mit 5:00min für den ersten Kilometer stieg ich erst einmal locker in mein Laufprogramm ein. Danach steigerte ich für jeweils 5min auf 4:30min/km bzw. 4:15min/km. Diesen Wechsel hielt ich bei, bis 50min von meiner geplanten Stunde Laufzeit vorbei waren. Als Steigerung erhöhte ich dann noch einmal mein Tempo von 14,5km/h jede Minute um 0,5km/h bis die Anzeige 16km/h anzeigte. Dies Tempo behielt ich dann für eine Minute bei und dann reduzierte ich wieder bis auf 5:00min/km.

Knapp 14km in einer Stunde nach 90min Kraftausdauer an den Geräten sind nicht schlecht für meinen Trainingsstand Ende Januar. Erstaunlich auch die Belastbarkeit meiner Pumpe. 192bpm mit immer noch kontrollierter Atmung sind eine gute Ausgangsbasis für die harten Intervalle, die mich im Frühjahr mit Gruß an Marco wieder erwarten werden.

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