Nachtdienstalltag

Heute stand mein Tag wieder vollkommen unter dem Einfluß meines gestrigen Nachtdienstes im Klinikum Aschaffenburg. Dieser war ohne nennenswerter Vorkommnisse trotzdem lang und ich war mit Fahrzeit über 11h unterwegs gewesen. Darum blieb auch kaum Zeit um Luft zu holen, wollte ich um 8:30 Uhr pünktlich zum Schwimmtraining erscheinen. Nachdem ich mein Equipment für Schwimmttraining, MAS und Studio gepackt hatte, gönnte ich mir 10min auf dem Sofa mit der fatalen Folge, daß mir die Augen bis um 8:20 Uhr zufielen.

So blieb gerade noch Zeit für eine Minitoilette und ohne Frühstück stürmte ich zum Auto und flog zum Hallenbad. Dort übte ich wieder einen raschen Kleiderwechsel – alles hat nähmlich auch seine guten Seiten – und schon stand ich mehr oder weniger ausgeschlafen im Becken und begrüßte Marcel und Marco, die sich schon für unser gemeinsames Training warmschwammen. Da ich am Mittwoch wegen unseres Kegelabends das Vereinsschwimmen ausfallen ließ, wollte ich heute mein Training mit den Flossen nachholen und zog sie dafür gleich zu Beginn an meine Füsse.

Nach 200m Einschwimmen, kamen 5×100m Technik an die Reihe, bevor Marcels Trainingsplan 10×50m im GA2 Bereich ansagte, die wir mit Paddles schwammen. Nach 100m locker kamen 150m (100m) im Wechsel mit Pullboey an die Reihe. Nach 2000m war für mich aber Schluß, da ich ja um 10:00 Uhr pünktlich in Niedernberg sein musste.

Nach einem angenehmen Verkaufstag kam ich nach nebliger Heimfahrt um kurz vor 17:00 Uhr im Studio an und erste Müdigkeitserscheinungen machten sich breit. Meinen Kraftausdauerzirkel startete ich mit 80kg an der Beinpresse und die ersten Durchgänge fielen schon recht zäh aus. Doch mit jedem Satz von 20 Wiederholungen stieg mein Blutdruck und presste meinen Nachtdienst aus meinem Körper, so daß nach 10 Durchgängen eine neue Bestleistung von 280kg + Schlittengewicht an der Beinpresse auflagen.

Am Montag werde ich der Empfehlung von Johannes folgen und die Einnahme von Glucosaminen versuchen um eine gewisse Prävention zu erreichen. Nach knapp 2h hatte ich alle Geräte mehrmals durchzirkelt und mich mit einigen Kollegen aus dem Klinikum unterhalten, die sich auch ihren Ausgleich im Studio holen. Danach war ich müde und wollte nur noch nach Hause.

Nach 37 Stunden auf den Beinen, saß ich dann endlich auf dem Sofa und konnte meinem Körper die nötige Auszeit geben, die er jetzt dringend nötig hatte. Meine Gedanken liefen schon nur noch im Zeitlupentempo und nach kurzer Zeit war ich am schlafen.

Morgen ab 10:00 Uhr stehen Lauftraining und Athletik im Studio auf unserem Plan. Da brauche ich einen ausgeruhten Körper und noch viel mehr.

Hab gerade noch endeckt, daß Marcel beim vierten Durchgang der Jügesheimer Winterlaufserie mit einem dritten Platz in 34:19min aufhorchen ließ. Nach meiner Kenntnis war die Strecke teilweise vereist, was die schnelle Zeit noch höher bewerten lässt. Gratulation von dieser Stelle aus. Johannes war ebenfalls in Jügesheim, um seine Form für die kommenden Wochen seiner Marathonvorbereitungen für Mainz zu testen und kam nach 45:47min ins Ziel, was für seine Verhältnisse eine prima Leistung bedeuten. 

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