Auf und ab

Bürotag stand heute auf meiner Arbeitsagenda und nachdem mein Kopf vor lauter Dienstplanungsarbeit zu rauchen anfing, musste ich mir etwas als Abkühlung einfallen lassen. Da sich das anfängliche Regenwetter etwas beruhigt hatte, entschied ich mich für eine Radeinheit, da ich die kommenden zwei Tage nur Zeit für Lauf und Schwimmtraining habe.

Kühle 10° Grad und immer noch leichtes Nieseln, das mich auf meiner gesamten Ausfahrt begleiten sollte, bestimmten meine lange Kleiderwahl. Eine Windjacke in Reserve, Handschuhe und Überschuhe hielten mich zumindest einigermaßen warm.

Mit meinem Felt bei diesem Wetter gut bedient startete ich um kurz nach 12:00 Uhr und mein Weg führte mich zuerst flach bis kurz vor Hain und dann begann der Aufstieg über die bekannten „sieben Wege“ in den Naturpark Bayerischer Spessart. Dort zwischen den Bergen hielt sich deutlich mehr Feuchtigkeit in der Luft und der Asphalt war ziemlich schmierig. Da war Vorsicht geboten in den schnellen Abfahrten.  Außerdem lagen die Temperarturen deutlich niedriger und am Ende war ich froh als ich in Mespelbrunn wieder auf trockenere Straßen traf die.

Von dort aus ging es mit hohem Tempo über Eschau bis nach Obernburg und danach bog ich ab in den Odenwald. Mein Ziel hieß Groß Umstadt, das ich über Höchst ansteuerte. Da ich heute mindestens 150km fahren wollte, ging es danach weiter nach Dieburg und von dort aus bis nach Darmstadt. Überall das gleiche, Schläglöcher, spärlich geflickte Asphaltdecken und zum Teil abgesackte Spuren mit gefährlichen Rillen. Da hieß es immer wachsam bleiben aber das musste ich bei dem Verkehrsaufkommen und den vielen Schwerlastern sowieso.

Nachdem ich in Darmstadt einige Straßenzüge abgefahren hatte, drehte ich um und fuhr über Dieburg nach Babenhausen und von dort aus nach Schaafheim und Großostheim. Danach ging es flach nach Niedernberg und auf dem Radweg zurück nach Aschaffenburg. Insgesamt kamen so etwas mehr als 155km zusammen für die ich mit einigen Wartezeiten knapp 5½h benötigte. Dabei fielen fast 6000kcal meinem Verbrennungsmotor zum Opfer. Keine Pinkelpause, die hatte ich bei nur einer Flasche (500ml) auch nicht wirklich nötig. Meine beiden Biobananen hielten zumindest meinen Zuckerspiegel im Lot. Hier die Strecke.

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