8° + 18° = 26° Grad

Man muss schon etwas verrückt sein, bei so einem Wetter ins Freibad zum Schwimmtraining zu gehen. Aber meine Trainingsplanungen sah heute diese Einheit vor und so ließ ich mich auch durch den starken Regen nicht beirren und fuhr nach meinem Frühdienst im Klinikum direkt ins Freibad nach Aschaffenburg. Bei 18° Grad Wassertemperatur und nur 8° Grad Außentemperatur war mir nicht wirklich nach Freibad und Schwimmen zumute, aber „Dienst ist Dienst“.

Kein Mensch war zu sehen. Weit und breit nur leere Becken und Rasenflächen. Die einzigen Zaungäste waren ein Entenpärchen, die es sich an einem der Beckenränder gemütlich gemacht hatte. Der Schwimmeister schenkte mir ein skeptisches Lächeln aus seinem Häuschen heraus, das er zu keiner Zeit zu verlassen schien und zeugte mir eine große Portion Mitleid. Dabei war ich heute mit meinem Speedo bestens gerüstet.

Den hatte ich mir gleich in der Umkleide angezogen und mit meiner Badekappe auf dem Kopf und meinen Badelatschen an den Füssen kam ich so relativ gewärmt ins Wasser. Die erste Bahn hatte noch leicht kühlenden Charakter, aber dann kam ich in Fahrt und brachte meinen Körper auf Betriebstemperatur.

Mein Training teilte ich mir pyramidenförmig auf und nach 100-200-300-400-500-400-300-200-100-150-250m waren die 3000m geschafft. Heute war ich schlauer wie im letzten Herbst und behielt meinen Neo und meine Badekappe an und stiefelte so zur Umkleide und dort in die Dusche. Nachdem ich mich in warmes Wasser gehüllt hatte war es ein einfaches den Neopren auszuziehen und ohne große Verluste zu duschen und trockene Kleider an den Laib zu bekommen.

Danach fuhr ich nach Hause, bei voll aufgedrehter Heizung und dicker Pudelmütze auf dem Kopf und das am 19. Mai. Aber die Aussichten sehen gar nicht so schlecht aus. Ab Freitag stehen die Zeichen auf Sommer, gerade rechtzeitig für meine Trainingsplanung. Heute musste am Abend das Studio aushelfen. Um 18:30 Uhr begann ich einen kurzen Kraftzirkel mit wenigen Wiederholungen, dafür ordentlich viel Gewicht und um 19:00 Uhr saß ich im neuen Spiningkurs von Stefan der mit „Auf und Ab“ tituliert einige Berge versprach.

Nach gut einer Stunde war ich gut durchgeschwitzt und um einige virtuelle Höhenmeter reicher und konnte beruhigt meinen Trainingstag für heute beenden. Kurzes Resumee gezogen war ich mit meiner Trainingsleistung von heute äußerst zufrieden, 3000m Schwimmen, ½h Kraftzirkel und 1h Spining und das an einem Tag, an dem ich so gut wie gar keine Zeit hatte, da noch Wocheneinkauf und einige Fahrdienste erledigt werden wollten. 

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