Hundeattacke inklusiv

Heute morgen stand ein kleines Testschwimmen auf meinem Plan, zu dem ich mich mit Marcel um 8:00 Uhr im Freibad in Aschaffenburg verabredet hatte. Mein Ziel war es eine 34:00min für die 2000m zu schwimmen, nicht leicht nach einer langen und harten Arbeitswoche mit zudem viel Training.

Dazu kam noch, daß mein neuer Neo (Sailfish one) bisher nicht eingetroffen ist und ich mit meinem alten Teil das Programm abspulen musste. Wenn man so ein geiles Teil erst einmal geschwommen ist, merkt man den Unterschied ziemlich deutlich. Der größte Hemmschuh war aber das von mir immer noch gehasste Sportlerbecken im Aschaffenburger Freibad. Wir werden in diesem Leben bestimmt keine Freunde mehr werden.

Trotzdem nahmen wir nach 500m lockerem Einschwimmen die 2000m in Angriff. Mit unseren Garmins am Startblock festgemacht wollten wir unsere Zeiten kontrollieren. Mein Absicht war nach jedem 500m Abschnitt einen Blick darauf zu werfen. Vom Start weg lag Marcel in Führung und jeder schwamm sein eigenes Rennen. Ich hatte mir als oberstes Ziel gesetzt, die Zeiten relativ konstant zu halten und so ein Tempo zu wählen, das ich auch auf die doppelt so lange Distanz schwimmen kann.

Die ersten 500m waren mit 8:40min fast im Soll, aber der nächste 500m Abschnitt lag mit 8:50min schon 20sek zu langsam. Trotzdem fühlte ich mich ziemlich wohl in meinem Neo und war mit 17:30min für die ersten 1000m auch nicht wirklich langsam. Der nächste Abschnitt war mit 8:50min exakt gleich schnell und bei den vierten 500m konnte ich mit 8:45min sogar wieder etwas zulegen. Die zweiten 1000m waren somit mit 17:35min fast identisch.

Wichtig war für mich die Erkenntnis, dieses Tempo relativ entspannt schwimmen zu können, um anschließend auf dem Rad meine Wuschzeit zu fahren.

Danach ging es in den MAS, wo ich mit Katja, Klaus und Paul die paradiesische Produktpalette für Läufer, Schwimmer und Triathleten veräußern durfte. Um 16:00 Uhr hatte ich Feierabend und Marcel stand schon für die nächste Trainingseinheit parat. Wir wollten die von mir schon beschriebene Raelert-Laufeinheit wiederholen, bei der ich vor einigen Wochen so eingebrochen war.

Rasch ging es an die geparkten Autos und unter Einblick der Öffentlichkeit wechselten wir in unsere Tria-Einteiler und starteten unsere Laufeinheit. Die ersten 2km waren noch lockeres Einrollen. Da wir uns ja schon in Niedernberg befanden ging es schnell auf den Radweg und in Richung Obernburg. Die Sonne stand hoch am Himmel und die Wärmeentwicklung war schon gewaltig, aber ich will mich nicht beschweren.

Trotzdem waren meine Beine alles andere als frisch. Nach kurzer Pinkelpause, starteten wir unseren ersten schnellen 3km Abschnitt. Ich hatte für mich eine Steigerung von 4:15  – 4:10 – 4:05min pro Kilometer geplant. Schwer genug hatte ich aber erstaunlich flinke Beine und so lauteten die Zeiten der ersten 3km 3:45 – 3:46 – 3:42min. Dann kam ein Kilometer in 4:50min und schon folgte das zweite schnelle 3km Intervall. Mit 3:50 – 3:51 – 3:49min zwar etwas langsamer, aber trotzdem immer noch richtig schnell. 

Mittlerweile waren wir an der Wasserstelle in Obernburg angekommen und konnten so unseren gröbsten Durst einigermaßen löschen bevor es nach einem lockeren Kilometer in 4:50min auf den letzten schnellen Abschnitt ging. Mit 3:50 – 3:52 – 3:48min inklusive einer Hundeattacke beim zweiten Kilometer, bei der ich nur knapp einem Biss in meine linke Wade entkommen bin, lief auch der letzte Abschnitt sehr gut.

Somit waren die 3x3km mit 11:13 – 11:30 – 11:30min ziemlich gleichmäßig. So schnell war ich in diesem Jahr noch nicht gelaufen. Beim Auslaufen ging zwar mein Puls nicht wirklich nach unten, aber das lag zum einen an der Hitze, zum anderen an der Freude über die gelungene Trainingseinheit.

Vieleicht war es aber auch die Vorfreude auf meine morgige Trainingseinheit, die eine sehr lange Radeinheit vorsieht, ich werde berichten.

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