Special week (Tag 2)

Dienstag, Tag zwei der speziellen Vorbereitung auf Sonntag brachte mit wieder einige neue  Erkenntnisse, die ich auf meinem Weg zu meiner zweiten Teilnahme beim Ironman in Frankfurt sicherlich gut gebrauchen kann. Zuerst aber musste ich heute Morgen um 5:00 Uhr aus den Federn, also nix mit ausschlafen oder der gleichen.

Um 6:00 Uhr begann mein Frühdienst im Klinikum und dauerte bis um 13:45 Uhr. Danach ließ ich mich rasch von meiner Frau mit dem Auto abholen und war so um kurz nach 14:00 Uhr zuhause. Nach kurzer Rücksprache mit Marcel starteten wir schon um 14:30 Uhr von mir aus gemeinsam unsere Radeinheit, die aber nur 2h dauern sollte.

Mit den Zeitfahrädern ausgestattet, war uns die Windrichtung relativ egal und so rollten wir zuerst völlig entspannt nach Niedernberg. Von da aus ging es dann nach Obernburg und danach auf den Radweg in Richtung Wörth. Dort erhöhten wir dann für 5:00min die Schlagzahl auf 95% und flogen förmlich mit 42,0km/h über den Asphalt. Mir hat das einen Rießenspaß gemacht.

Danach nahmen wir für ein paar Minuten an Tempo heraus bevor, der zweite von drei geplanten kurzen Intervallen folgte. Diesmal kletterte der Tacho noch ein wenig höher und mit 42,5km/h drückte ich mich für 5:00min in einen Temporausch. Danach kurbelten wir durch Obernburg und warteten ab bis wir wieder auf dem Flurbereinigungsweg ankamen. Dort legten wir nochmal die Kette nach rechts und obwohl uns hier ein unangenehmer Kantenwind die Kraft zu rauben drohte, kamen wir trotzdem noch einmal auf ein Tempovergnügen von 39,0km/h. 

Abschließend rollten wir locker wieder nach Aschaffenburg zurück und vereinbarten ein erneutes Treffen um 18:30 Uhr am Aschaffenburger Freibad zu einem gemeinsamen Schwimmtraining. Irgendwie musste ich noch den Geburtstag meiner Mutter dazwischen quetschen, aber Opfer muss man bringen und so wurde der Besuch etwas kürzer als sonst, aber gut, daß ich ein sehr verständnisvolles Umfeld besitze.

Um 18:30 Uhr waren wir im Freibad und um 18:45 Uhr im Wasser um unsere geplante Kraftausdauereinheit zu starten. Nach nur 200m einschwimmen forderte Marcel 8x50m flott, damit die Laktatverträglichkeit ein schnelles Anschwimmen besser tolerieren lernt. Meine Zeiten von anfänglich 42sek kletterten zur Mitte hin auf 44sek, aber like a Diesel gingen sie wieder auf 42,5sek nach unten. Start war immer 1min ab. Danach folgten 100m locker und zum Eingewöhnen für Sonntag 10x100m in 1:37min, alle 2min ab. 

Als ich dies überlebt hatte wurden schon wieder 3x200m in 3:20min gefordert. Da ich bei meinen ersten 200m mit 3:21min eine ganze Sekunde zu langsam war, bemühte ich mich bei meinen zweiten 200m die 3:20min zu treffen was mir auch exakt gelang. Beim letzten 200m Abschnitt schwamm ich dann die verlorene Sekunde mit 3:16min wieder rein und hatte sogar noch einen kleinen Bonus.

Danach übten wir noch mit einem Crossover Schwimmen den Landgang in Frankfurt und nach einem abschließenden lockeren 100m Absacker waren 2500m gelungen. Wir hatten sogar etwas die erlaubte Zeit überschritten und mussten Gas geben, um noch rechtzeitig aus dem Schwimmbad zu kommen.

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