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½Was für ein schöner Tag, danke Jungs. Der Traum kann weitergehen und das ist auch gut so. Die Engländer fahren zurück auf ihre Insel und wir haben endlich das Gefühl, dass es doch noch eine Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt. Heute abend wird der Gegner fürs Viertelfinale zwischen Argentinien und Mexico ermittelt. Egal wie dieses Spiel auch ausgehen wird, steht für unsere Elf ein weiterer schwerer Gegner bevor. Damit genug der WM Berichterstattung, denn dies ist ja schließlich ein TriaBlog.

Für mich ist nächsten Sonntag das Finale. Dabei sind dann die Strecke, das Wetter und ich selbst die schwersten Gegner. Die Strecke kenne ich ja schon vom letzten Jahr, bis auf die 5km die bei der Radstrecke neu dazu gekommen sind. Das Wetter scheint sich auf 30° Grad und mehr einzuspielen, also die gleichen Bedingungen wie 2009. Das bedeutet, dass am Ende nur meine Person übrig bleibt, die wenn sie sich auf ihre Stärken besinnt, einen schönen Wettkampf absolvieren kann.

27.06.2010Von Deffekten, Regelverstößen oder sonstigen Katastrophen abgesehen, bin ich auf alles sehr gut vorbereitet. Das Schwimmen im See macht mir rießigen Spass, mein Wetttkampfbike verleih mir sprichwörtlich Flügel und auch das Laufen, selbst bei der heutigen Hitze fällt mir zusehends leichter. Die Nahrungs und Flüssigkeitsaufnahme während des Trainings bereiten mir auch keinerlei Probleme und über das Material bzw. Outfit habe ich auch schon die wichtigen Entscheidungen getroffen.

Bleiben also nur noch die letzten Trainingseinheiten und meine Saltin Diät bzw. Carboloading, bei denen ich nichts mehr falsch machen sollte. Heute früh trafen sich Marcel und ich erst einmal um 10:00 Uhr am Alex (ALexandra Parkhaus) und begannen unser letztes Koppeltraining. Zuerst 1½-2h GA1 mit 2x10min 240Watt und im Anschluss 10km Laufen, davon die ersten 6km im IM Tempo.

Das Wetter war gut, Sonne, wenig Wind und nicht zu heiß. Unsere Strecke führte uns über Stockstadt nach Babenhausen und weiter Richtung Darmstadt. Auf ziemlich gerader Strecke konnten wir wenn es der Verkehr zuließ, das Tempo schön nach oben schauben. Am besten gelang uns dies auf der für den Autoverkehr gesperrten Strecke zwischen Stockstadt und Babenhausen. Diesen Abschnitt nutzten wir dann auch auf dem Hin und dem Rückweg.

Dazwischen fuhren wir immer mal wieder spielerisch das Tempo hoch. Nach knapp 1½h und 50km waren wir wieder in Aschaffenburg am Alex angekommen. Jetzt ging es gleich in die Laufschuhe und schon flogen wir wieder über den Asphalt. Meine 4:40min/km habe ich leider wieder nicht getroffen. Der erste Kilometer war mit 4:12min viel zu schnell. Danach pendelte sich mein Tempo auf 4:25min/km ein und das konnte ich dann bis zum Ende hin halten. 

Nach den 6km im IM Tempo liefen Marcel und ich uns noch die letzten 4km gemeinsam aus. Das war quasi unsere letzte Koppeleinheit. Ab Morgen beginnt die finale Wettkampfwoche, die ich heute Mittag schon mit meiner Saltin Diat begonnen habe. Das heißt für mich jetzt die nächsten vier Tage viel Eiweiß und Fett und sehr wenige Kohlehydrate zu mir zu nehmen. Ab Mittwoch gibt es dann gesteigerte Kohlehydratzufuhr und am Sonntag Kraft ohne Ende.

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