Challenge Roth (4)

Den direkten Wechsel von der Rad auf die Laufstrecke konnten wir leider nicht beobachten. Um aber rechtzeitig die Spitze auf der Marathonstrecke zu sehen, fuhren wir mit unseren Rädern von Hipoltstein direkt auf die Laufstrecke. Dafür nahmen wir auch einen Plattfuß in Kauf, denn obwohl wir mit unseren Rennrädern unterwegs waren, fuhren wir mehrfach über Schotter und Waldwege.

So fanden wir uns dank Bischis Ortskenntnis schnell an einen der Hot Spots wieder, an der wir nicht nur die Spitze erwarten konnten, sondern auch das kulinarische Angebot voll und ganz überzeugen und genießen konnten.

An der Spitze des Rennens hatte sich bisher noch nicht viel geändert. Sebastian Kienle war nach der Hälfte der Laufstrecke immer noch mit knapp 5min an erster Stelle, sah aber schon ziemlich müde aus und hatte zu kämpfen. Rasmus Henning kam nach besagtem Abstand mit kraftvollem Schritt regelrecht an uns  vorbei geflogen. Danach kam mit weiterem Abstand Eneko Llanos, der ruhig seinen dritten Platz absichern wollte und wie es seine Art ist alles unter Kontrolle zu haben schien.

Bei den Frauen bahnte sich etwas außergewönliches an, was die Triathlonwelt bisher noch nicht gesehen hat. Chrissie Wellington lag nach der Hälfte der Lauftrecke auf dem achten Gesamtrang und war anscheinend immer noch hungrig, denn ihr Lauftempo war deutlich höher, als das mancher vor ihr liegender Männer.

Jetzt ging es auf direktem Wege nach Roth in den Zielbereich, wo wir noch die Zeit fanden, eine kurze Runde über die Messe zu schlendern. Danach besorgten wir uns einen Platz an der Sonne und standen direkt am Zielkanal. Die Stimmung war am kochen und die Zuschauermassen feuerten sich gegenseitig an.

Dann hörte man auch schon die Stimme des Wettkampfsprechers, der uns den diesjahrigen Sieger der Challenge Roth 2010, Rasmus Henning ankündigte. Nach einigen Sekunden bog dieser auch schon in den Zielkanal ein und lief in unmittelbarer Nähe an uns vorbei dem Ziel entgegen, das er in 7:52h erreichte.

Danach kam Sebastian Kienle auf dem zweiten Platz bei seiner ersten Langdistanz ins Ziel und blieb bei seiner Premiere mit 7:59 auch noch unter der magischen 8:00h Marke. Den dritten Platz hielt Eneko Llanos in souveräner Manier mit 8:03h und wurde im Ziel genauso gefeiert wie die ersten beiden.

Dann wurde es noch einmal still im Stadion als der Sprecher die erste Dame ankündigte. Mit Chrissie Wllington als Gesamtsechste in einer bis dahin nicht für möglich gehaltenen neuen Bestzeit von 8:19h stahl sie damit allen Männern die Show und ist jetzt in der Triathlonweltspitze mit viel Abstand vor ihren restlichen Gegnerinnen. Die zweite Frau kam erst mit mehr als einer halben Stunde Rückstand ins Ziel.

Nachdem wir den ersten Hype verarbeitet hatten, fuhren wir mit unseren Rädern wieder zum Auto zurück und nachdem wir alles verstaut hatten, ging es auf dem schnellsten Weg auf die Autobahn in Richtung Aschaffenburg. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Mac, kamen wir ohne größere Staus heil und sicher wieder nach Hause und ein sehr schönes Wochenende ging zu Ende.

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