30x400m

Yes we did it. Dem Wahnsinn nahe hat mir Bischi den Vorschlag gemacht, unseren gestern verloren gegangenen 30er heute mit einer langen Bahneinheit nachzuholen. Da ich für jedes Abenteuer schnell zu begeistern bin, sagte ich natürlich sofort zu, ohne genau zu wissen was da auf uns zu kommt. Allein schon mit der Zeit, die ich für dieses Training eingeschätzt hatte, lag ich um mehr als eine Stunde daneben.

Aber zuerst bekam ich heute Morgen ein schönes Schwimmprogramm (3km) von Marcel, das wir um 8:00 Uhr gemeinsam absolvierten. Er in meinem Pointzero+ und ich in meinem Neopren, denn das Thermometer zeigte nicht viel mehr als 10° Grad Aussentemperatur. Lisa war ohne Kälteschutz im Wasser, aber da gelten andere Gesetze.

Um 9:30 Uhr war ich rechtzeitig mit der Schwimmeinheit fertig und fuhr danach direkt in den MAS. Nach Ladenschluss beeilte ich mich nach Hause zu kommen, dass ich bis zu der schon besagten ominösen Bahneinheit  wenigsten ein paar Minuten zur Regeneration hatte. Um 18:00 Uhr war Treffpunkt oben in Schweinheim auf dem Sportplatz vom TV Schweinheim.

Um kurz nach 18:00 Uhr begannen Marcel und ich unser Lauftraining mit einem kurzen Einlaufprogramm außerhalb der Bahn, den die sollte uns heute Abend noch sehr lange begleiten. Nach drei Kilometer waren wir wieder am Stadion und fühlten uns locker genug um die Arena zu betreten. Nach ein paar Technikübungen und einer kurzen Lagebesprechung, begannen wir unser Hammerprogamm von 30x400m Tempolauf mit 400m Trabpause.

Die Pausenrunden liefen wir so schnell, dass in der Summe jede Temporunde nach 4min wieder begann. Die ersten 10x400m lief ich in meinen Asics DS Racer von 2009, die sich für die Bahn dank ihrer griffigen Sohlen sehr gut eignen. Obwohl ich schon lange nicht mehr auf der Bahn gelaufen bin, liefen die ersten Runden erstaunlich gut. Meine Rundenzeiten lagen alle um die 80sek, ab und an 1sek darunter oder darüber.

Die Intervalle von 11-20 wollte ich in einem Langstreckenspike laufen. Aber ich hatte nicht mit der Härte der doch mittlerweile in die Jahre gekommenen Laufbahn gerechnet. Nach der 15ten Runde, waren meine Waden über Gebühr verhärtet und so entschied ich wieder auf den Asics DS Racer zu wechseln. Die Runden von 16-20 waren dann wieder wie auf Moos. Die Rundenzeiten der Intervalle 11-20 lagen bei 83sek.

Den Wechsel auf meine Mittelstreckenspikes für die letzten Intervalle von 21-30 sparte ich mir, denn meine Beine brannten auch so schon. Die Zeiten wanderten jetzt langsam aber stetig nach oben und als die 25. Runde bei knapp 90sek lag, begann auch mein Köpfchen etwas müde zu werden. Aber nach zwei Gel Chips von Ultra Sports hatte ich wieder genügend Energie, und so konnte ich das Tempo noch einmal nach oben ziehen. Die letzten drei Temporunden waren mit 86/85/84sek dann nochmal richtig schnell geworden. Im Durschnitt lagen die Rundenzeiten von 21-30 bei 86sek.

Danach hatte ich aber auch genug von der roten Erde und genoss es, meine glühenden Fußsohlen auf dem kühlen Rasen abzukühlen. Nach ein paar Runden auf dem Fußballfeld beendeten Marcel und ich für heute dieses schöne, aber mental doch sehr anstrengende Training. Insgesamt kamen so 28km zusammen, davon 25km auf der Bahn. Ob es noch eine Steigerung gibt, wird sich zeigen. Morgen ist erst einmal ausschlafen angesagt und danach findet eine lockere GA1 Einheit (5h) auf dem Rad statt.

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