Wadenkoller

Die Einheit vom Samstag auf der Bahn in Schweinheim hat Lust auf mehr gemacht und wie Marcel immer so schön sagt, man muss veraltete Strukturen brechen, um auch in meinem Alter noch Trainingsfortschritte zu erzielen. Wenn die Trainingsform dann auch noch so nachhaltig ist, wie die 30x400m, mental wie körperlich, geht man gerne an die Stätte des Erfolgs zurück.

So auch heute geschehen, als Marcel und ich uns um 17:00 Uhr in Schweinheim am Sportstadion trafen. Dieses mal sollten es nur 10x200m werden, dafür mit etwas höherem Tempo und mit kürzeren Pausen (200m). Mein Frühdienst mit 5:30 Uhr aufstehen und wie immer keiner geregelten Flüssigkeitszufuhr bzw. Nahrungsaufnahme und dem anschließenden Wocheneinkauf, waren sicherlich keine ideale Vorbereitung für das zwar kurze, dafür aber harte Training.

Mit einem Exspresso und einer Coca Cola während meiner Einkaufstour, dachte ich meine Leistungsbereitschaft wenigstens etwas pushen zu können. Das einzige was ich mir damit aber einfing, war ein saftiger Unterzucker, der mich nach unserer kurzen Einlaufphase (4km), die wir außerhalb des Stadions absolvierten, ernsthafte Probleme bereiten wollte.

Zum Glück hatte Bischi noch einen Molkeriegel von Ultra Sports dabei und in Kombination mit meinem Energiegetränk konnte ich die kleine Energiekrise in den Griff bekommen. Nachdem wir das geschlossene Tor in lebensgefährlicher Manier überwunden hatten, war zumindest die letzte Hürde für unser heutiges Laufprogramm genommen.

Nach einigen Technikübungen starteten wir unsere 200m Intervalle an der 200m Marke und mit 35,0sek (Marcel 29sek) setzte ich einen Wert, den ich bis auf den vierten Durchgang mit 34,5sek fast immer wieder genau traf. Mit meinen Fila Spikes war ich heute bestens ausgerüstet und behielt bei diesen kurzen Intervallen meine Vorfußtechnik konstant bei.

Die Pausen von 200m nutzten wir, um den Puls wieder auf normale Verhältnisse zu bringen. Nach dem 10ten Durchgang kam die Enspannungsphase auf dem Rasen. Knapp 1km durften sich unsere Füsse bzw. harten Waden etwas regenerieren, denn heute gingen die Muskeln deutlich schneller zu als am Samstag. Danach fuhr ich noch schnell zum SSKC und schwamm dort 10x200m locker aus.  

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2 Gedanken zu “Wadenkoller

  1. Hallo Hubis,
    solche Einheiten auf der Bahn finde ich ja witzig und als alter Mittelstreckler machen die ja auch Spaß. Aber erklär mir mal, warum du die mit Spikes machst und somit ein unnötiges Verletzungsrisiko eingehst (Wade, Achillessehen)?
    Ich habe seit Jahren keine solchen Tempoeinheiten mehr mit Spikes auf der Bahn gemacht und bin im letzten Jahr noch 1500m gelaufen. Die Sekunde, die du vielleicht langsamer bist machen den „Kohl“ nicht fett. Also weiter solche Einheiten, aber lieber ohne Spikes.
    Gruß,
    Marco

  2. Das mit den Spikes habe ich mir auch schon so gedacht. Man wird nicht jünger und diese kurzen Tippelschritte am Morgen wegen der Wadenverkürzung sehen irgendwie sche… aus. Werde deinen Tip beherzigen und die Spikes wieder in die Mottenkiste stecken. 😉

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