Blaue Brücke

Bürotage sind etwas wunderbares. Die Möglichkeit, etwas länger schlafen zu können mit einem ausgiebigen Frühstück und einer Trainingseinheit vor der Arbeit sind schon Luxus pur. Danach ist der Kopf frei für kommende Aufgaben und der Körper viel enspanner, um den Anstrengungen der Arbeit gerecht zu werden.

Um 8:00 Uhr stieg ich aus meinem Bettchen und entspannte erst einmal mit einem ergiebigem Frühstück. Regentropfen prasselten an unser Küchenfenster, aber für meine Schwimmeinheit tat dies keinen Abbruch. Um 10:00 Uhr begann ich mein Schwimmtraining. Das Becken hatte gerade einmal 22° Wassertemperatur und auch die Aussentemperaturen waren nicht gerade einladend. So zog ich mich in der Umkleide um und schlüpfte dort schon in meinen Neopren.

So war es mir auch egal, dass es immer noch regnete, denn nass wurde ich ja sowieso. Heute ließ ich die Paddles weg und schwamm 3000m am Stück. Schön gleichmäßige Bahnen ergaben eine Zeit von 53:40min. Danach lief ich mit meinem Neopren wieder in die Umkleide und stellte mich dort erst einmal unter die heiße Dusche. Dabei zog ich auch meinen Anzug aus und hatte so keinen größeren Kälteschock.

Dick eingemummt, fast schon wie im Winter, fuhr ich dann in die Klinik. Dort konnte ich nach 6h intensiver Arbeit am PC den nächsten Dienstplan für meine Mitarbeiter in der Rohfassung eingeben und war danach erst einmal ziemlich platt. Die Vuelta Übertragung zuhause nahm ich nur schemenhaft war und verfiel eher einem kurzen Mittagsschläfchen. Um 17:30 Uhr sammelte ich meine Kräfte erneut, um meine zweite Trainingseinheit absolvieren zu können.

Dienstag heißt Laufabend an der Unterfrankenhalle und so startete ich um 17:50 Uhr und lief erst einmal rüber an die Berufschule. Die Abende sind zur Zeit recht dünn besetzt und so waren Matthias Kunkel und ich nur zu zweit, die die Runde nach Niedernberg gemeinsam begannen. Da Matthias aber am Sonntag erst einen Mitteldistanztriathlon absolviert hatte, lief er nur bis zum Wasserwerk mit und kehrte dann um. Ich war von da an allein auf weiter Flur und entschied so, meine Runde bis zur blauen Brücke nach Niedernberg auszudehnen.

Mein Tempo pendelte sich bei 4:40min/km ein. Nachdem ich die blaue Brücke überquert hatte, bog ich nach links und lief über Sulzbach und Obernau wieder nach Hause. Auf den letzten Metern begleitete mich Heidar Sahraeizadeh, ein Internist aus der Kardiologie für einige Meter, bevor ich den letzten Schlußanstieg wieder alleine laufen musste. Am Ende kamen heute wieder 25km in 1:58h zusammen, alles ziemlich entspannt.

Am Samstag hatte ich erst Ronald Voit beim Radtraining getroffen, einen Oberarzt aus der Allgemeinchirurgie, den ich sehr gut kenne. Soll einer sagen die Mediziner hätten kein Zeit und Muse, Sport zu treiben.

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