Biking with the monster(s)

Nur noch der Marathon in Frankfurt am 31.10.2010, dann ist die Saison 2009/2010 in trockenen Tüchern. Dafür muss ich noch einige Laufeinheiten absolvieren, auch noch einige harte Einheiten, die sicherlich weh tun werden. Dafür befindet sich meine Rad bzw. Schwimmsaison nur noch in der Rekom-Phase, ich will damit sagen, da soll mir nix mehr weh tun.

Dass dies heute nicht realisierbar war, lag einfach an meinen heutigen Traininspartnern Hansi Schulz und Marco Schreck, die sich beide noch im Triathlonfieber befinden. Um kurz nach 9:00 Uhr ging es los zu einem interessanten Radtraining. Geplant waren ein lockeres Einfahren bis zum Niedernberger Flurbereinigungsweg, von dort 6x15min EB auf einer Runde bis kurz vor Obernburg und auf der Strassenseite wieder zurück nach Niedernberg. Pause auf knapp 5min reduziert.

Marcel und Hansi rollten auf ihren Zeitfahrrädern und ich kam mit meinem alten Felt daher. Schon beim Einrollen forcierte Hansi das Tempo und Marco und ich einfach hinterher. Ab dem Flurbereinigungsweg dann getrennte Wege, denn Hansi hatte soviel Druck auf den Pedalen, dass Marco schon nach einigen Metern abreißen lassen musste. Ich hielt mich eh weitest gehend in zweiter Position auf, wobei ich zugben musss, dass Marco dank aerodynamischer Position nicht mehr viel Windschatten abgibt.

Die Runden wurden hart gefahren ohne viel Rücksicht auf Verluste, aber ich habe mich an soviel Schmerzen gewöhnt, dass auch diese 3h vorüber gingen. Nach den 6 Intervallen kam auch Hansi wieder zu unserer Fahrgemeinschaft und zusammen ging es dann relativ schnell wieder nach Aschaffenburg zurück. 

Ich musste dann in die Klinik und hatte heute dort auch etwas mehr Zeit zu verbringen. Nach einigen Stunden kam ich wieder aus der Kiste und fuhr danach direkt ins Studio, um mir für die geplante Bahneinheit am Abend die nötige Spannung zu holen. Ein schneller Kraftzirkel an meinen Lieblingsgeräten ging dann auch recht locker von der Hand und selbst die Übungen an den Beinen gingen besser als ich dachte.

Um 18:15 Uhr traf ich mich dann mit Johannes, Mario und Sebastian auf der Laufbahn des TV Schweinheim. Zuerst kam wieder das obligatorische Einlaufen außerhalb des Bahngeländes, bevor wir dem 400m langen Oval unser ungeteiltes Interesse widmeten.

Mario hatte von seinem Trainer 4x3000m in 3:55min/km mit 1km Pause verordnet bekommen. Dieser Plan war mir heute mit der Vorbelastung auf dem Rad eindeutig zu lang. Deshalb hatte ich mir schon vorher ein Programm von 10x400m ausgedacht. Als Pause waren auch 400m eingeplant, also nicht zu schwer, aber für die Laufdynamik genau das richtige.

Sebastian schloss sich Mario an und Johannes begleitet mich bei meinen 400m. Die Beine waren immer noch relativ flink und so lagen die Rundenzeiten gleichmäßig bei 78sek. Johannes der nach seiner Verletzung erst wieder in das Lauftraining eingestiegen ist, hatte etwas mehr Schwankungen und seine Zeiten lagen bei 86 -95sek. Trotzdem war er mit seinem Wiedereinstieg mehr als zufrieden.

Nach dem Auslaufen auf der Bahn, ging es ab nach Hause um die Regeneration so früh wie möglich zu beginnen. Mario und Sebastian hatten da noch ein ganzes Intervall zu laufen. Die beiden nächsten Tage stehen im Dienst des MAS, das Training wird dabei etwas herunter gefahren. Am Sonntag ist dann ein 30km Lauf mit Marco geplant, 5x3km Steigerungen inbegriffen, ganz wie in alten Zeiten.

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