Kalter Nebel

Eigentlich waren heute Morgen 6x20min Vollgas auf dem Rad geplant gewesen, aber 1° Grad und tiefhängender Nebel ließen dieses Vorhaben ganz schnell im Keim ersticken. Es macht keinen Sinn, sich bei solchen Bedingungen auf Biegen und Brechen die Lichter auszublasen, nur dass man die Zahlen im Trainingsbuch stehen hat.

Da um 10:00 Uhr das Thermometer immer noch nicht großartig angestiegen war, beschloss ich meine heutigen sportlichen Aktivitäten nach Innen zu verlegen. Um 12:00 Uhr befand ich mich mit mindestens 100 Schülern der umliegenden Schulen im Hallenbad und versuchte mich durch das ziemlich unruhige Wasser zu schlängeln. Dank einer relativ leeren Bahn für die Öffentlichkeit fand ich trotz des starken Seegangs einen guten Rhythmus bei meinen 2000m, die ich en bloq herunter schwamm.

Danach fuhr ich in die Klinik. Nach einer Besprechung mit meinen Mitarbeitern und einigen administrativen Tätigkeiten, fuhr ich ins Studio und versuchte meinen immer noch leicht geschädigten Körper auf das noch ausstehende Bahntraining vorzubereiten. Nach einigen Durchgängen mit einem leichten Kraftzirkel, erhöhte ich vorsichtig die Gewichte und bis auf Klimmzüge ging eigentlich alles wieder , wenn auch mit einigen Schmerzen.

Noch eine halbe Stunde auf dem Spining Bike und schon rief die Bahn in Schweinheim. Um 18:30 Uhr war ich mit Johannes, Mario, Sebastian und Michael verabredet. Wie immer liefen wir uns erst außerhalb des Stadions ein und kehrten nach 3km zurück. Marios Trainer hatte ihm 1000er im 4:00min Tempo vorgegeben. Ich hatte für heute 15x400m vorgesehen. Johannes lief mein Programm mit und Sebastian die Intervalle von Mario. Michael lief die 1000er mit und machte dazwischen immer wieder eine kurze Pause.

Mein Tempo sollte leicht zu laufen sein, ohne dass ich an meine Grenzen gehen musste. Somit ergaben sich Rundenzeiten von durchschnittlich 85sek, Johannes lag bei 91sek. Die Pausen waren 400m lang, wobei wir die ersten 100m immer gegangen wurden. So war das Training relativ leicht und hinterlässt keine muskulären Schäden im Hinblick auf den Maraton in gut zwei Wochen.

Mario, Sebastian und Michael waren fast zeitgleich mit ihrem Programm fertig und gemeinsam ging es auf die Auslaufrunde außerhalb des Stadions. Mittlerweile war es schon nach 21:00 Uhr und empfindlich kalt geworden. Schnell umgezogen ging es zügig nach Hause um die leeren Energiespeicher zu füllen. Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen des MAS, Freitag und Samstag im Geschäft, Samstag Nachmittag auf der Helferparty und am Sonntag beim letzten langen Lauf (35km) für die Gruppe Main Lauf Projekt.

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