Last Sunday Race

Before Frankfurt Marathon. Wie wichtig dieser Tag im Leben eines Marathonläufers ist, habe ich schon auf die unterschiedlichsten Weisen in Erfahrung gebracht.

Unvergessen mein letzter 30km Lauf mit Andreas Zenglein Mitte der 90er Jahre, den wir in 2:07h absolvierten, realativ flott so knapp vor einem Marathon. Wenn man natürlich noch bedenkt, dass bei der Hälfte der Strecke unsere Uhren, Garmin war damals nocht nicht en vogue, schon 1:06h anzeigten, ist die Zeit noch höher zu bewerten. Das dicke Ende kam dann eine Woche später beim Frankfurt Marathon, bei dem ich dann Mühe hatte, die 3:10h zu unterbieten. Nach 30km kam die Quittung in Form von Müdigkeit und Lustlosigkeit, die dann in einem Desaster endete. Ich konnte gerade noch so ein Tempo von 4:45min/km laufen und die gute Zeit war dahin.

So ging es mir des öfteren, auch wenn man aus seinen Fehlern lernen sollte. Das Training macht mir halt immer so viel Spass, dass ich mich nur schwer kontrollieren kann bzw. konnte, denn ich hoffe, dieses mal meine Training an Umfang und Intensität so reduziert zu haben, dass ich meine Leistung in Frankfurt abrufen kann.

Die letzten Wochen lagen meine Trainingsumfänge bei 20-25h, wobei ich das Schwimmtraining etwas reduziert und dafür meine Laufumfänge auf 80-120km pro Woche erhöht habe. Das Radtraining war ja bis Anfang letzter Woche noch möglich und so kamen auch dabei fast jede Woche 300km dazu. Das Kraftraining habe ich sogar noch intensiviert, weil es mir immer wieder ein gutes Körpergefühl gibt.

Diese Woche kamen mit meinem heutigen Lauf und Schwimmtraining gerade einmal 1h zusammen, also deutlich reduziert. Dabei wurde auch heute sehr diszipliniert trainiert, obwohl mich Marcos Intervalltraining gereizt hätte, aber da hätte ich wieder eine Woche vor meinem eigentlichen Wettkampf zu hart trainiert und das wollte ich unbedingt vermeiden.

So blieb es wie vereinbart, Sebastian, Burkhard und ich liefen die geplanten 20km in 1:33h, wobei wir am Ende einen Kilometer progressiv in 3:50min etwas forcierter absolvierten. Burkhard war den Temperaturen gerecht kurz angezogen, Sebastian und ich waren viel zu warm eingekleidet. Meine Laufjacke war definitiv zu viel und so war das Training intensiver, wie es die Zeit ausdrückt.

Die Hose von Pearl Izumi hatte heute gar keine Gelegenheit sich auszuzeichnen, da es weder geregnet noch viel Wind gegeben hat. So aber wurde viel geschwitzt und es war wichtig, nach dem Lauf schnell in trockene Tücher bzw. Klamotten zu kommen. 

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