Höhere Gewalt

Das war nix heute mit dem Cross in Goldbach. Aus Sicherheitsgründen musste der Lauf abgesagt werden. Der Schneefall der letzten Tage hatte dazu geführt, dass ein Großteil der Strecke mit einem dicken Eispanzer überzogen war. Selbst Spikes oder ähnliche Systeme wären mit den Bedingungen überfordert gewesen.  Schlittschuhe hätten sicherlich den größten Vorteil gebracht, aber nur in der B-Note.

Da ich mich aber gestern bis kurz nach 2:00 Uhr  auf der Geburtstagsfeier von Johannes befand und erst um 3:00 auf mein Sofa kam, nahm ich auch keine Notiz von der Absage, die auf der Homepage des Veranstalters stand und brachte meinen Körper um kurz nach 8:00 Uhr erst einmal mit viel Kaffee auf Vordermann. Dann packte ich mich in meine Wettkampfkleidung und machte mich auf den Weg nach Goldbach.

Außer einer verschlossenen Hütte und ein Plakat mit der Absage des heutigen Wettkampfs traf ich nur noch vereinzelte Läuferinnen und Läufer, die sich schon wieder auf dem Heimweg machten. Mit gemischten Gefühlen fuhr auch ich wieder nach Hause, denn auf der einen Seite war ich froh, nach so einer kurzen Nacht doch noch etwas mehr Erholung zu bekommen, auf der anderen Seite wäre ich heute sehr gerne noch einmal durch den Golbacher Wald gestürmt.

Da mich meine Erkältung immer noch etwas irritiert, konnte ich schwer einschätzen, was heute in Golbach möglich gewesen wäre. Das Organisationsteam der Goldbacher Winterlaufserie behält sich vor, ob am nächsten Sonntag ein Ersatztermin angeboten wird. Wie auch immer, der Winter scheint uns fest im Griff zu haben, was vieleicht gar nicht so schlecht ist, denn manchmal ist etwas weniger am Ende mehr als gedacht, gilt insbesondere für mich.

Meine Frau war immer noch in München und so hatte ich Zeit genug und konnte mir meinen TAg sehr schön einteilen. Um 13:00 Uhr testete ich dann  bei einem 10km Lauf meine momentane Verfassung und hatte befriedigende Ergebnisse. Danach löste ich mein Versprechen und half einem Familienmitglied bei der Renovierung seiner neuen Wohnung. Um 22:00 Uhr legten wir den Pinsel aus der Hand und ich hatte endlich Feierabend und die Möglichkeit, meine Frau zuhause begrüßen zu können.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s