Maxi-males Tempo

Ich hätte unser Training heute auch Maxi-male Ausbeute nennen können, denn bevor ich heute Abend mein Lauftraining begann, hatte ich kein gutes Körpergefühl. Eigentlich war ich viel zu müde, um ein intensives Programm zu planen. Ehrlich gesagt hätte ich ohne Maximilian überhaupt kein Training mehr absolviert, denn mein Frühdienst in der Klinik hatte gereicht um mich für den Nachmittag „Schach matt“ zu setzen.

Zum Glück fand mein Geist etwas Enspannung bei einem schönen Nachmittagsschläfchen – was leider viel zu selten passiert – und so hätte ich fast meinen Termin verpennt. Da musste ich schon im Eiltempo in meine Klamotten schlüpfen und hatte auch keinen ruhigen Einlaufkilometer zu unserem Treff am Floßhafen, aber zum Glück führt die Strecke auf den ersten Metern leicht bergab uns so kam ich mit einem Anfangskilometer von 4:06min/km doch noch relativ pünktlich.

Maxi war wie immer gut drauf und war auch schon vom Volksfestplatz her gelaufen. So blieb auch unser Tempo weiterhin hoch und ich überlegte mir ernsthaft, wie ich die geplanten 3 schnellen Kilometer überhaupt noch steigern konnte, ohne dabei zu exlodieren. Maximilian hat da mittlerweile keine so großen Probleme mehr, denn die 4:00min/km sind für ihn schon nicht mal mehr die anaerobe Schwelle (grins). Unglaublich was der Junge für Entwicklungspotential besitzt, Jügesheim am Samstag lässt grüßen.

Dass ich den ersten schnellen Kilometer dann doch in 3:34min hinbekam, lag sicherlich an meinem jungen Partner, der mich, immer einen Schritt voraus, nach vorne zog. Die folgenden Kilometer liefen wir zügig weiter – unsere Strecke führte über Obernau ins Obernauer Industriegebiet und von dort wieder zurück – und ich plante unseren zweiten schnellen Kilometer kurz nach der Wende und den letzten nach dem neunten Kilometer.

Nach dem der Berufsverkehr sich beruhigt hatte konnten wir nach der Wende den zweiten schnellen Kilomer ohne Zwischenfall in 3:20min auf den Asphalt zaubern. Schon hier tänzelte Maxi vor mir und ich hatte Mühe, an ihm dran zu bleiben. Aber das Tempo war echt geil und so war ich mit allem zufrieden. Danach wieder zügig weiter und nach Obernau kam dann der dritte schnelle Abschnitt, der mit einer leichten Steigung auch noch etwas schwerer war. Die 3:27min hatte ich mir hart erkämpft, aber Maxi war da schon locker 50-70m vor mir, da kann man sich ausrechnen, was er am Ende gelaufen ist.

Danach hatten wir aber beide genug Laktat in den Beinen und blieben auf den letzten Kilometern vernünftig. Nach 1:13h für die 17km waren über 1000kcal verbraten, aber meine Fettreserven haben für die Strecke locker gereicht. Für mich war das Training von heute die intensivste Einheit dieser Woche, aber Maxi hat am Samstag dnoch ie 10km in Jügesheim geplant. Der letzte Lauf der diesjährigen Winterlaufserie gilt für ihn als eine kleine Standortbestimmung, was im Frühjar zu erwarten ist.

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