Waterproofed

Für einen richtigen Radfahrer bedeuten Regentropfen und nasser Asphalt anscheinend keinerlei Probleme, selbst wenn die Temperaturen knapp über 0° Grad liegen. Diese Erfahrung durfte ich heute nach meinem Lauftraining als Trainer mit unserer Gruppe vom Main Lauf Projekt gewinnen.

Zuerst aber hatte ich wie schon erwähnt meine Aufgabe als Trainer zu erfüllen. Um 9:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer unseres neuen Laufprojekts am Main AusdauerShop. Marco Schneider, der auch die Trainingspläne für die Läuferinnen und Läufer erarbeitet, gab die jeweiligen Tempi für die Gruppen vor und teilte die Trainer ein. Ich begleitete heute die schnellste Gruppe, die als Vorgabe für die 18km Strecke ein Tempo von 5:10min/km hatte.

Vom Geschäft aus ging es zuerst auf den Radweg in Richtung Aschaffenburg. Kurz vor dem Wasserwerk bogen wir scharf nach rechts und liefen zur Schleuse nach Obernau. Dort überquerten wir den Main und suchten uns einen schönen Weg durch die Altstadt, der uns wieder auf den Radweg in Richtung Obernauer Industriegebiet brachte.

Von dort aus steuerten wir die blaue Brücke an, über die wir wieder auf die andere Mainseite gelangten. Dort trafen wir auch wieder auf die langsameren Gruppen, die einen etwas direkteren Weg von der Schleuse aus am Mainufer gewählt hatten. So rollten wir jetzt das Feld von hinten auf und unser Training hatte fast schon einen Wettkampfcharakter.

Von der blauen Brücke liefen wir nach Niedernberg zurück, mussten aber noch eine Runde im Ort drehen, um auf die geforderten 18km zu kommen. Meine Polar piepste direkt auf dem Parkplatz vom Geschäft und mit unserer Zeit von 1:32,30h hatte ich eine Punktlandung als Trainer abgeliefert. Nachdem alle Teilnehmer ihre Strecken absolviert hatten und beim MAS eintrafen, begann es wieder zu regnen und teilweise waren sogar Schneeflocken dabei.

Bei solchen Bedingunge hatte ich eigentlich mit keinem Radtraining mehr gerechnet und als Maxi von seinem Tempotraining (10km/36:30min ;-)) vorbeikam und mir sagte, dass er auch keine Lust mehr auf eine Randausfahrt hatte, hatte ich schon mental auf Regeneration geschaltet. Doch als ich mich gerade umziehen wollte, um nach Hause zu fahren, kam Markus von unserem Verein mit Lisa, einer Freundin und Radfahrerin vom Radteam Großheubach (ich hoffe das stimmt 😉 ) um die Ecke gebogen und wollten mich zur geplanten Radausfahrt abholen.

Also hieß die Devise umziehen, ab in die Radklamotten und hoffen, dass das Wetter besser wird. Das Zeitfenster betrug knapp 2½h, dann musste Lisa wieder in Aschaffenburg sein. Da ich keine Berge fahren wollte, fuhren wir flach bis nach Miltenberg und auf der anderen Mainseite wieder zurück. Das Wetter wurde nicht besser, der Regen nahm zu und auch die Temperaturen fielen etwas ab. Dafür hatten wir Wind und nassen Asphalt, also traumhafte Bedingungen.

Danach hatte ich alle Hände voll zu tun, damit ich alles wieder nach Hause bekam und musste einige Säuberungsaktionen durchführen, damit mein Materialherz nicht zu bluten anfing. Aber dank meiner Frau hatte ich nach knapp einer Stunde alles wieder im Schuss und kann mich schon auf die nächste Radeinheit freuen. So, jetzt gehe ich noch zum Schwimmtraining und dann ist Schluss für heute.

 

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