Radblock (Part3) – My FELT is back

Heute war es endlich soweit. Zum ersten mal in diesem Jahr packte ich meine Zeitfahrmaschiene  Felt B2  aus dem Keller und gab ihr ordentlich die Sporen. Das Wetter war nahezu perfekt und die Strassen heute Vormittag auch noch relativ leer, keine Spur vom drohenden Feiertagsverkehr.

Die ersten Kilometer fuhr ich erst einmal Oberlenker, da die letzte Ausfahrten mit meinem blauen Renner schon einige Monate  zurück liegen und die ersten Meter in der Aero-Position waren dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber schnell kam die Errinnerung und als ich durch die Strassen von Niedernberg fuhr, war es schon wieder das ganz vertraute Gefühl der Sicherheit und der Gewissheit, auf einem guten Bike zu sitzen.

Auf dem Flurbereinigungsweg legte ich dann die Kette auf das große Blatt und ab ging die Post bis Ende Flurweg, ca. 6,5km bei leichtem Gegenwind mit Tempo 37,5km/h. Für´s erste mal fand ich die Werte ganz ok. Danach kurbelte ich mit leichtem Druck bis nach Amorbach, um dort meinen Wendepunkt für die heutige Ausfahrt festzulegen.

Der heiß ersehnte Schiebewind, den ich mir auf dem Rückweg erhofft hatte, ließ zunächst aber auf sich warten, obwohl ich die identische Route gewählt hatte. Ab und zu kletterte zwar die Tachonadel etwas höher, aber meist nur zu Lasten meiner Oberschenkel. Als ich dann wieder auf dem Flurweg angekommen war, nahm ich noch einmal bewußt Fahrt auf und sauste mit 41km/h über den Asphalt.

Gute Ausgangswerte, die ich in den kommenden zwei Monaten noch deutlich steigern möchte. Fleiß und Disziplin werden hoffentlich genauso dazu beitragen wie gutes Material und intelligente Muskelpflege. Die Ernährung tragt natürlich auch einen großen Anteil am Erfolg. Den konnte ich heute bei meinem Spätdienst in der Klinik aber mehr als gerecht werden, den eine meiner Mitarbeiterinnen gab ihren Ausstand als werdende Mutter.

Nach meinem Spätdienst hatte ich noch eine lockere Laufeinheit auf meinem Zettel stehen und so zog ich um kurz nach 22:00 Uhr die Laufschuhe an und trabte unter den ungläubigen Blicken einiger Klinikbewohner langsam in die Nacht hinaus und über Haibach und Schweinheim nach Hause. Morgen soll es eine längere Ausfahrt (5h) geben und am Abend noch ein Schwimmtraining – die Woche hat volles Programm.

 

 

 

 

 

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