Double Pack

Da waren´s nur noch zwei, die sich zum heutigen Training fanden. Koppeln stand auf dem Trainingsprogramm und das ist ja bekanntlich meine Lieblingsdisziplin. Mit Bischi kann das immer sehr reizvoll sein und so traf ich mich mit ihm um 9:00 Uhr voller Erwartungen am Volksfestplatz.

Mit knapp 3h Bike und 45min run sollte ich noch rechtzeitig in den Spätdienst kommen. Somit waren die Rahmenbedingungen gesteckt und wir konnten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Die ersten Kilometer rollten fast wie von selbst und wir fühlten uns wie auf Mopeds.

Als es dann etwas in die Anstiege ging (Dorndiel) muss ich bekennen, dass mir die Intervalle von Gestern doch noch etwas Laktat in den Beinen übrig gelassen hatten und ich fuhr mit angezogener Handbremse die Steigung hoch, um für Sonntag nicht alles zu verspielen. In der Abfahrt ließen wir es aber dann so richtig krachen.

Mit der Runde über Höchst hatten wir dann nicht nur die notwendigen Kilometer eingesammelt, sondern dank Bischi´s Idee neue Radwege zu finden, auch alle Schneckenleichen  auf dem noch sauberen Rahmen (meiner zumindest) eingesammelt. Zudem blies uns ein ordentlicher Wind in die Eier und wir kamen locker auf die geforderten GA1-2.

Nach Obernburg hatten wir Felix eingesammelt, der mit uns gemeinsam den Belgischen Kreisel perfekt in Szene setzte. Mit lockeren 42km/h flogen wir über den Flurbereinigungsweg, bevor sich die Wege trennten und ich mit Bischi wieder alleine arbeiten musste.

Aber jetzt kam ja eh meine Lieblingsdisziplin und ich war sogar 10sek schneller mit meinem Wechsel fertig als Marcel (wahrscheinlich hat er den alten Mann nur gewinnen lassen, damit ich für Oberursel mental gewappnet bin). Mit leichtem Schuhwerk (Brooks Silence und Saucony Mirage) ging es auf die letzten 10km für heute zu Fuß in Richtung Wasserwerk.

Der erste Kilometer kam mir sehr langsam vor (wie immer), doch schon nach 4:36min piepste der neue Garmin von Marcel, also nix langsam außer mein Puls (152bpm). Den nächsten Kilometer wollte Marcel in 4:00min laufen und es hieß Beine in die Hand nehmen und ab gehts. Nach 3:55min waren wir sogar etwas schneller und mein Puls (166bpm) hielt sich wahrlich in niedrige Regionen auf.

Danach ein ruhiger in 4:45min und wieder ein schneller Kilometer in 3:55min mit fast identischen Pulswerten. Danach machten wir zwei Kilometer im ruhigen Tempo um die gleichen Kilometerabschnitte auf dem Rückweg schnell laufen zu können. Dazwischen kurz das Käppi nass gemacht (Brunnen am Wasserwerk), denn die Sonne hatte mittlerweile die Luft ziemlich aufgewärmt.

Der vorletzte schnelle Abschnitt mit leicher Steigung zum Nilkeimer Sportplatz in 3:55min und auch der letzte schnelle Kilometer bis zur ersten Brücke in 3:55min waren perfekt und die lockeren Abschnitte dazwischen in 4:45min schön zum Erholen hielten den Puls in erträgliche Dimensionen – bis zum Schluss.

Nach 3:40h war auch diese Einheit Geschichte und ich musste mich sputen, damit ich den ganzen Krempel wieder aus dem Auto bekam, denn die Klinik rief aus vollem Hals. Morgen wird nur locker geschwommen und am Samstag nur gerollt, damit am Sonntag die Post abgeht in Oberursel – ich freu mich schon.

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