Pacing with Bischi

Rekom Woche – klaro – alles eine Sache des Betrachters. Wenn man als GA1 Bereich 4:20-4:30min/km laufen kann, ist das kein größeres Problem. Aber nur wenn man kann wie Bischi, denn ich muss bei dieser Geschwindigkeit schon deutlich mehr investieren.

Heute mal mit Frühdienst in der Klinik begann mein Tag leider schon um 5:30 Uhr an. Da fängt aber noch kein Vogel irgendeinen Wurm, lasst euch das gesagt sein. Vieleicht ist aber auch mein Körper schon ein bischen aufgeweicht. Zumindest hatte ich gute Laune und auch die alltäglichen Widrigkeiten, mit der man in einer Klinik im öffentlichen Gesundheitswesen konfontriert wird, konnten meine Grundstimmung nicht trüben.

Trotzdem war ich nach fast 10h Klinik nicht unbedingt auf sportliche Höchstleistungen vorbereitet und das sollte sich in den nächsten Stunden auch nicht wirklich ändern. Mein Lauftraining mit Bischi war um 18:00 Uhr festgesetzt und viel Zeit blieb mir nicht mehr, um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen.

Ich entschied mich dann zum Treffpunkt am Volksfestplatz zu laufen. Heute trug ich zum ersten mal den Foot Sensor S3+ von meinem neuen Polar RCX5. Mit Pulsnahme und Geschwindigkeits bzw. Distanzanzeige ist das neue Display eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger.

Mit der Kallibrierung muss ich aber noch einige Zeit investieren, denn die Kilometer waren deutlich zu langsam gemessen. Für die 16km – Niedernberg Kreisel und zurück – benötigten wir heute gerade einmal 1:09h, was einem Tempo von 4:19min/km entspricht – und das progressiv. Mein Polar zeigte am Ende ein Durchschnittstempo von 4:41min/km, bedeutet wieder einiges an Nacharbeit.

Ich hoffe nur, dass dieser Sensor nach der Kallibrierung etwas stabiler misst und er sich nicht wieder  wie bei seinem Vorgänger in den verschie-denen Tempobereichen verstellt.

Heute war es aber egal, denn Bischi machte die Pace und ich hinterher. Die anfänglich niedrigen Pulswerte hielten bis zum Wasserwerk. Von da an gings bergauf, nicht nur mit den Höhenmetern. Von 140bpm auf den ersten 5km verabschiedetet ich mich dann endgültig und dank Bischis Druck erhöhten sich nicht nur das Tempo sondern auch meine Pulswerte auf am Ende stabile 175bpm.

Zum Glück kann ich mich morgen ausruhen – im MAS und in der Klinik 😉 Vorher gehe ich aber noch eine Runde in den See – diesen Luxus gönne ich mir. Am Samstag werde ich mit meiner Trainingsgruppe die Radstrecke des Churfranken Triathlon abfahren. Wer die Runde noch nicht kennt, kann ich die Teilnahme am Samstag nur empfehlen, denn die Strecke ist nicht einfach und mit Ortskenntnis lässt sich so manche Überraschung vermeiden.

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