Muskelpflege

Ironman ist keine Spielwiese für Weicheier – da muss man schon zeitweise die Zähne aufeinander beißen – und nicht nur im Wettkampf sondern auch im Training. Da bleiben auch kleine Verletzungen keine Seltenheit und man ist  gut beschäftigt, die kleinen „Wehwechen“ im Keim zu ersticken.

Was steht einem zur Auswahl? An erster Stelle natürlich die Ursachenforschung und sofortige Gegenmaßnahmen, diese Ursachen auszuschalten. Danach kann man aus einer Vielzahl von Möglichkeiten wählen – Schmerzmittel, Eisbehandlung, Dehnübungen, Athletik als Prävention, Alternativsportarten, Ruhephasen, Massage, Ackerschachtelhalm, Mineralstoffsubstitution, Kompression, uvm.

Ich habe mich für Mineralstoffsubstitution, Ackerschachtelhalm, Dehnübungen, Eismassagen und Kinesio-Tape, CEP Kompressionshose und Temporeduktion entschieden. Ach ja – mein hinterer Oberschenkel muckte seit dem Moret-Triathlon bereits das dritte Mal – nur beim Laufen – und ich hoffe, dass ich mit meiner Therapie erfolgreich bin.

Heute morgen bei  meinem Schwimmtraining –  3km am Stück in 57:00min mit 124 bpm Durchschnittspuls – war alles in Ordnung. Da ich mittlerweile auch hier eine Kompressionshose unter meinem Neopren anziehe, ist Protektion gewährt. Zusätzlich kamen mein blaues Kinesio-Tape zum Einsatz.

Bei meinem Lauftraining – das ich heute Abend erst nach 19:00 Uhr absolvieren konnte – hat sich mein Oberschenkel sehr ruhig verhalten. Ob da schon meine Therapieansätze Erfolg gezeigt haben oder es an meinem relativ langsamen Tempo (5:10min/km) gelegen hat, ist müßig zu interpretieren.

Fakt ist, dass meine Muskulatur, insbesondere der linke hintere Oberschenkel, die 12km locker überstanden haben, ohne einen  Mucks von sich zu geben. Übrigens hatte ich die gleichen Pulswerte (124bpm) wie heute Morgen beim Schwimmen. Jetzt wird erst wieder am Sonntag gelaufen, vorher stehen nur Schwimm und Radeinheiten auf meinem Plan.

Die angesprochenen Behandlungsstrategien werde ich natürlich beibehalten, denn so kurz vor dem Ironman kann ich jetzt keine muskulären Defizite gebrauchen. Ackerschachtelhalm schmeckt sehr „strange“, aber ich werde ihn jetzt zu meinen täglichen Substitutionen hinzu fügen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s