Churfranken Trailrun 2011

Phantastisches Wetter ließen heute den zweiten Churfranken Trailrun zu einem tollen Erfolgserlebnis werden – für die Teilnehmer und die Organisation. Strahlend blauer Himmel und Sonne satt ließen zwar zum Mittag hin die Temperaturen ziemlich nach oben steigen, aber bis auf die Feldwege, lag die Strecke im kühlen Schatten der Bäume und so konnte die größte Hitze vermieden werden.

Die Strecke hat es in sich. Auf 74km summieren sich insgesamt 1800 Höhenmeter und die Läuferinnen und Läufer taten gut daran, sich ihre Kräfte gut einzuteilen. Da hatten es die Staffeln mit ihren 5 Mitgliedern etwas einfacher und auch die Zweier Teams durften sich die Strecke untereinander aufteilen.

Ich hatte heute mit der Organisation des vierten Etappenziels in Elsenfeld viel Verantwortung. Um 6:00 Uhr fuhr ich mit Verena, die mich bei meiner Aufgabe tatkräftig unterstützte nach Miltenberg, um dort den Start mit zu verfolgen. Danach halfen wir bei Abbau der Startutensilien und fuhren dann direkt nach Elsenfeld.

Um 11:00 Uhr wurden die ersten Läufer der Staffeln erwartet und es gab viel zu tun. Viele fleißige Helfer kamen  dazu und wir waren ein Spitzenteam. Dank der Feuerwehr hatten wir nicht nur genügend Strom, sondern auch ein großes Zelt, und Festplatzgarnitouren. Die Jungs machten viel Stimmung – nicht zuletzt durch die Firma Faust, die mit Freibier die ganze Tuppe bei Laune hielt. Dazu kam noch, dass mit gegrilltem Steak und Bratwürsten unser Versorgungsstand fast schon den Charakter eines Dorffestes aufwies.

Doch alles schöne hat auch mal ein Ende und als um 15:30 Uhr der letzte Läufer im Zeitlimit die Zeitschranke passierte, war das für uns das Zeichen, um mit dem Abbau zu beginnen. Um 16:15 Uhr war dann auch der Versorgungswagen mit den notwendigen Sachen vor Ort und mit gemeinsamen Kräften packten wir fast alles wieder in den Wagen – bis auf ein Schraubenschlüssel der uns verloren ging und sich bis nächstes Jahr ein lockeres Leben erlauben kann.

Ich fuhr dann direkt ins Ziel nach Sulzbach um dort die noch verbleibende Athmosphäre der einlaufenden Teilnehmer miterleben zu können und es kamen ja noch einige. Der Sieger Tobias Hegmann blieb dieses Jahr mit über 3min unter der 6h Marke und Monika Hofmann, Erste in der Frauenklasse war mit ihren 7:30h auch schon längs geduscht, als ich dort ankam, aber es gab noch etliche Teilnehmer, die ich in Elsenfeld mit den Worten – wir sehen uns im Ziel zu motivieren versuchte – und denen ich jetzt mit meiner Anwesenheit meine Worte in die Tat umsetzten konnte.

Den letzten Läufer der im Zeitlimit geblieben war begrüßte ich sogar persönliche mit einem Händeschlag an der Ziellinie. Danach konnte auch ich etwas relaxen und die immer noch warme Abendsonne genießen. Um kurz nach 18:00 Uhr hieß es dann wieder – in die Hände gespuckt – denn es galt die komplette Ausstattung abzubauen und in die Lkws zu laden. Um 20:00 Uhr wurde es dunkel und das motivierte die restliche Crew um Paul und Marco Gas zu geben.

Pünktlich um 21:00 Uhr war der letzte Müllsack auf irgendeiner Rückbank verstaut und wir konnten den Schulhof für den kommenden Schultag wieder frei geben. Danach fuhr ich nach Hause und wurde nur noch von einer kurzen Polizeikontrolle aufgehalten. Dann war endlich Feierabend und ich hatte einen langen Arbeitstag glücklich und zufrieden hinter mich gebracht.

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