TRI4TRANS

Das mit dem Frühschwimmen (6:45 Uhr) wurde nix – mein Körper wollte heute Morgen einfach so früh keiner körperlichen Anstrengung begegnen. So blieb ich bis 8:00 Uhr in meinen wunderbar weichen mollig warmen Bettchen, bevor mir die Uhr befahl, mich in Bewegung zu setzten, denn um 9:45 Uhr war das erste Training angesetzt.

Erst gab es ein schönes Frühstück, dann wechselte ich die Easton Laufräder mit normalen Trainingslaufrädern, denn auf lange Sicht gesehen sind die teuren Edelteile einfach nicht das richtige für unsere ruppigen Asphaltdecken. Danach flog ich nach Haibach hoch, da ich mich wie immer mit meiner Zeit verschätzt hatte. Aber Bischi kam auch erst gerade zum Treff und so musste keiner auf den anderen warten.

Gemeinsam ging es über Keilberg nach Waldaschaff und in den Spessart. Danach wollten wir eigentlich die Eschauer Runde dranhängen, aber Asphaltarbeiten ließen uns unsere geplante Runde nicht vollenden. So fuhren wir den Anstieg wieder nach oben und bleiben noch eine Weile im Spessart, bevor es über den Echterspfahl wieder nach Hause ging. Knapp 70km mit 1000 Höhenmeter gingen heute so aufs Bike-Konto.

Da ich zu meinem Spätdienst in der Klinik noch 45min Zeit hatte, entschied ich mich auch heute wieder für die Laufvariante und benötigte heute nicht viel mehr als 20min, um zu meinem Arbeitsplatz zu kommen. Die Strecke über Fasanerie und Teile der Haibacher Schweiz ist sehr schön und gibt mir schon mal einen winzigen Einblick in die Streckenverhältnisse beim Transalpine Run, auch wenn dort die Anstiege deutlich länger und steiler sind.

Nach einem schönen Dienst kam ich relativ pünktlich zu meinem Feierabend und konnte um 22:10 Uhr mit meiner zweiten Laufeinheit beginnen. Die Zeit von gestern – knapp unter 33min – wollte ich heute zumindest unterbieten – wieviel war ich mir noch nicht sicher. Die ersten Meter noch im Anstieg nach Haibach gingen etwas zäher als gestern – mir fehlte ein Radfahrer zum überholen – aber die Zeit stimmte und unten am Kleider-Adler lag die Zeit schon 30sek unter der von gestern.

Den Abstieg bis zum Porschezentrum konnte ich heute sehr flüssig laufen und hatte da schon ein sehr gutes Gefühl. Kurz vor der Kreuzung kam mir Johannes entgegen, der sich auf den letzten Metern seiner Laufeinheit befand. Vor zwei Stunden hatten wir noch gemeinsam Dienst in der Klinik geschoben und jetzt trafen wir uns mitten in der Stadt bei unsrem nächtlichen Training – verrückte Kiste.

Johannes lief die letzten Kilometer mit mir bis nach Hause und dank seines Garmins konnte ich zwischendurch immer wieder unsere Tempi abfragen. Bis auf 3:40min/km zog ich unser Tempo hoch und nachdem wir die Schießhausbrücke überquert hatten sagte mit meine Polar auf einem Blick, dass ich die Zeit von Gestern puverisieren würde.

Am Ende lag meine Zeit bei knapp unter 29min mit lockerem auslaufen auf den letzten 100m. Die Zeit wird nur schwer zu toppen sein, aber wer mich kennt wird das nicht lange auf sich warten lassen. Heute war ein Tag der so richtig zu meinem künftigen Motto passt – TRI4TRANS – Triathlon für Transalpine Run.

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