Halbmarathon Ffm

Wenn Frankfurt am Main zum Wettkampf ruft bin ich meistens dabei, ob beim Halbmarathon – wie heute geschehen – beim Marathon oder beim Ironman. Irgenwie mag ich diese Stadt und bin seit Jahren – oder sind es schon Jahrzehnte – immer wieder bei den diversen Austragungen am Start und geniese den Flair der Strecken, der Menschen und der Dinge um die Veranstaltungen herum.

Der Halbmarathon in Frankfurt bietet eine gute Gelegenheit, nach den Winterlaufserien die mit 10km Streckenlänge meist etwas kürzer ausfallen, seine Form auf den längeren Kanten anzutesten. Wenn das Wetter passt und heute waren die Bedingungen sehrt gut – ist die Strecke sehr kurzweilig und mit einigen wenigen moderaten Anstiegen schnell zu laufen.

Durchweg auf Asphalt führen die 21,1km anfangs durch den Frankfurter Stadtwald, bevor es in die einzelnen Stadtbezirke geht. Ein kurzer Abschnitt führt uns auch an den Main auf die legendäre Strecke des Ironman, bevor es wieder in die Innenstadt geht. Nach 2/3 der Strecke ist man wieder im Stadtwald und hat die Möglichkeit auf einem Pendelstück die anderen Teilnehmer zu beobachten und sich seine Position festzuhalten.

Die letzten zwei Kilometer führen dann wieder zur Commerzbank Arena zurück, von wo aus die Massen – in diesem Jahr 4500 Teilnehmer – gestartet sind. Die Organisation ist perfekt. Überall freundliche Helfer, kurze Wege, wenig Wartezeiten und ein schöner Flair, der die Veranstaltung sehr empfehlenswert macht, obwohl es natürlich sehr schön wäre wenn die Bäume und Sträucher schon Blätter tragen würden – aber man kann halt im März noch nicht alles haben.

Meine Zielsetzung für den heutigen Lauf lag zuerst  bei  1:35-1:30h, da ich in den letzten vier Wochen sehr wenig Laufkilometer absolvieren konnte bzw. wollte. Dazu kamen der Nachtdienst vom Freitag und die sehr intensiven Tage im Main AusdauerShop am Freitag bzw. Samstag. Alles keine der Form förderlichen Bedingungen. Trotzdem wollte ich heute kein lockeres Training absolvieren, sondern dem Körper signalisieren, dass der Winterschlaf ausgeschlafen sei und so nahm ich die Zeit von Benny ins Visier, der sich eine sub 1:30h vorgenommen hatte und wollte ihm so lange es eben ging als Tempomacher zur Seite stehen.

Mit Verena und Patrick fuhren wir um 8:00 Uhr sehr entspannt nach Frankfurt und hatten alles sehr schnell organsiert. Um 10:00 Uhr ging das Elitefeld ins Rennen und kurze Zeit später der große Rest. Benny und ich fanden schnell einen guten Rhythmus und Johannes, der sich uns angeschlossen hatte folgte im kurzen Abstand. Nachdem sich das Feld etwas auseinander gezogen hatte konne man entspannter seinen Schritt setzten und es folgte eine Zeit, wo man einfach nur genussvoll und schnell laufen konnte.

Durch den ständigen Richtungswechsel war der Wind kaum störend und so waren es heute nahezu perfekte Bedingungen für neue Bestzeiten. Nach 10km in knapp 42:00min lagen wir sehr gut im Kurs. Einzig meine Form ließ da zu wünschen übrig, denn ich musste mehr investieren als ich wollte und so war es eine kluge Entscheidung, dass ich Benny sein Tempo alleine laufen ließ.

Um kein Waterloo erleben zu müssen drosselte ich mein Tempo um den Rest der Strecke kontrolliert unter die Schuhe – heute der neue Adidas Adios – nehmen zu können. Die Meter wurden am Schluss aber trotzdem immer länger und ich war froh, die ehrwürdige Arena nach 1:32,12h betreten zu dürfen. Johannes war kurz vor mir über die Ziellinie gekommen und Benny hat mit 1:29h sein Ziel erreicht – Chapeau von dieser Stelle aus.

Im Ziel warteten wir auf Pat, der sich zum Ziel eine Zeit unter 1:40h gesetzt hatte. Ein beachtliches Ziel, da er sich erst im zweiten Laufjahr befindet. Nach 1:39,13h war auch dieses Unterfangen positiv umgesetzt und es konnte so weitergehen, denn Verena war ja auch noch im Rennen. Ihre Wunschzeit lag bei sub 2:00h und nachdem auch sie sich nach 1:57,10h in der Commerzbank Arena befand konnte wir alle mit stolz geschwellter Brust nach Hause fahren.

Nachdem ich mir noch einen schönen Aufenthalt in der Sauna gegeben hatte, waren auch die Blessuren in meinen Beinen weitest gehend wieder beseitigt und ich bin mir sicher, die kommenden Tage bei schönem Wetter – so ist es zumindest gemeldet – einige Stunden auf dem Rad verbringen zu können – im Freien versteht sich.

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