3minx3x3=60km

Kein Scherz sondern nur die einfache Formel meiner heutigen Trainingseinheit auf dem Rad. Nach meinem Frühdienst in der Klinik stieg ich um kurz vor vier auf das Zeitfahrrad – heute noch ohne Scheibe, dafür aber schon mit Zeitfahrhelm – und rollte mich die ersten 10km loker ein (30km/h).

Nach Niedernberg bog ich auf die Bundesstrasse Richtung Obrnburg und beschloss, meine Intervalle zwischen den einzelnen Kreiseln zu fahren. Den Feierabendverkehr nahm ich in Kauf, dafür hatte ich neben meinem Tempotraining gleich noch etwas Geschicklichkeitstraining für den Wettkampf am Sonntag in Reinheim.

Auf meinem Programm standen 3minx3x3 im submaximalen Tempo, die Pausen zwischen den 3min-Intervallen lagen bei 3min, die Pausen zwischen den drei Serien mit 9min etwas länger. Der Wind kam aus nordwestlicher Richtung und zumeist von der Seite, so dass ich zwar keinen direkten Rückenwind zur Unterstützung hatte, dafür aber auch keinen Gegenwind zu befürchten hatte.

Die Strecke mit geringen Steigungen ist sehr schnell zu fahren, wenn man in den Kreiseln kein großes Verkehrsaufkommen hat. So kam ich flott in Fahrt und die erste Serie von 3x3min konnte ich schon mit hohen Tempi absolvieren. Nach 43,5km/h und 42,5km/h war der dritte mit 38,5km/h der langsamste, da hier der Wind am ungünstigsten stand und die zwei Kreisel langsamer angefahren werden müssen.

Danach rollte ich locker bis zum Ausgangspunkt Kreisel am Flügelzenter in Niedernberg und beganne die zweite Serie 3x3min. Fast das gleiche Bild und 45,0km/h, 43;5km/h und 39,5km/h können sich sehen lassen. Das Tempo zwischen den schnellen Intervallen hielt ich immer um die 30km/h.

Zurück zum Startkreisel und schon begann die letzte Serie 3x3min. Das Anfangstempo lag bei 46,5km/h, danach folgten 44,6km/h und die letzten 3min mit Biss auf die Kauleisten lag bei 40,0km/h, wobei der Verkehr immer dichter wurde und ich an den einzelnen Kreiseln immer wieder ausgebremst wurde.

Dannach rollte ich locker weiter und als ich nach Hause kam zeigte mein Garmin genau 60km in 1:40h und dabei noch alles im grünen Bereich. Zuhause schlüpfte ich noch schnell in die Laufschuhe und lief 3km in 13:00min – nicht schnell aber auch nicht langsam und wenn mir der Nachtdienst nicht sämtliche Kräfte raubt, sollte am Sonntag in Reinheim wenigsten auf dem Rad eine Nummer gehen.

Zum Abschluss gönnte ich mir noch eine Stunde Kraft und eine Stunde Saunagänge (3x10min) – wie herrlich kann so ein Sportlerleben sein.

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