Main Viereck verpennt

Eigentlich war heute eine lange Radtour mit den Haibachern geplant, aber mein Akku war um 7:00 Uhr noch nicht betriebsbereit gewesen und so hatte ich gar nicht erst den Versuch gestartet, zum Treffpunkt ans Rathaus nach Haibach zu kommen. Dafür blieb ich dann lieber in meinem Bett und schlief eine Runde, um mein enormes Defizit in Grenzen zu halten.

Des einen Leid ist des anderen Glück. Marcel den ich für die Main Viereck Tour angefixt hatte, musste wegen Getriebeschaden – sein großes Kettenblatt hatte sich in der Abfahrt nach Bessebbach aus seiner Fixierung gelöst – nach Hause fahren und war somit noch auf der Suche nach einem Traininspartner für seine verspätete Nachmittagseinheit.

Nach einigen SMS und Facebook Einträgen stand die Tour, der Zeitpunkt und die Mannschaft und ich konnte noch entspannt den London Marathon genießen. Kurz vorm Start goss es noch einmal in Strömen, aber heute konnte mich das Aprilwetter nicht so leicht verarschen, wie es gestern noch gelang. Da stand ich bei gleichen Wetterbedingungen um 15:00 Uhr im MAS und sagte das geplante Radtraining mit meiner Gruppe ab, um dann nach kurzer Zeit bei leichter Bewölkung und Sonnenschein im Studio zu trainieren.

Die kleinen Widrigkeiten, die ich mit zwei Plattfüssen erleben musste, erspare ich euch. Ich kam aber mal wieder fast fünf Minuten zu spät, die Marcel und ich bis Niedernberg einfahren musste. Dort trafen wir auf Maxi, Felix, Markus und Benni. Felix, Maxi und Markus mit dem 10er von Großostheim vorbelastet und Benni war glaub ich bei irgendeinem kurzen Cross Duathlon, das bedeutete lockeres Rollen bis kurz hinter Klingenberg.

Dort drehten Maxi, Benni und Markus und wir zogen alleine in Richtung Odenwald bis nach Mainbullau. Wird übrigens als Hochplateau des Odenwalds bezeichnet, also wieder Höhenmeter gesammelt, insgesammt über 500m. Danach flogen wir wieder ins Tal und es wurde Zeit, denn die Bewölkung nahm zu und der Himmel wurde bedrohlich dunkel. Kurz vor Klingenberg trafen uns die ersten Tropfen und da kein Unterschlupf in der Nähe nahmen wir die Beine in die Kurbel und traten was ging – im Belgischen Kreisel – um den nächsten Unterstand zu erwischen.

Es funktionierte, aber etwas anders als gedacht, denn als wir den Unterstand erreichten, waren die Wolken hinter uns und der Regen auch. Weiterfahren hieß die Devise und so ließen wir es bis Obernburg krachen und es gelang uns trocken zu bleiben. Ab Obernburg waren Marcel und ich alleine, aber das meiste war ja geschafft. Nach 3h und 90km kam ich so doch noch zu einer Radeinheit, wenn auch deutlich kürzer als geplant.

Dafür ging es dann um 18:30 Uhr noch zum Schwimmtraining, heute kurze knackige Intervalle, einfach 50m – schnell und langsam im Wechsel – mit 15sec Pause und das bis die Stunde vorbei ist. Danach waren die Ärmchen schwer und ich zufrieden. Morgen gehts weiter.  

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