4 days to race

So langsam wird es ernst. Heute standen die letzten härteren Radkilometer auf dem Programm und anschließend durften die Beine noch etwas laufen – obwohl das Saunawetter alles andere als einladend gewesen ist. Das Wetterhoch über Ungarn und das Wettertief über Großbritannien läßt bei uns ein feuchtwarmes Klima entstehen und da ist Laufen am problematischsten. Das abendliche Baden im 22° Grad kalten Wasser war dafür umso erfreulicher.

Um auf alles vorbereitet zu sein, wählte ich dafür meinen glatten Tri-Einteiler von Sailfish, der bei Neoprenverbot eine verdammt gute Figur macht. Die 1000m waren nicht wirklich viel schwerer – alles hat irgendwie seinen Vorteil und das kühle Nass war herrlich auf der nackten Haut zu spüren – obwohl ja auch der Einteiler viel verdeckt.

Das Training – mit Maxi, Markus, Benni und Marcel war wieder sehr ergiebig. Getroffen hatten wir uns am SSKC Gelände und von da ab ging es über Babenhausen und Schaafheim auf die Moretstrecke und über Mömlingen und Obernburg wieder zurück nach Aschaffenburg. Bis wir wieder am SSKC Gelände ankamen, zeigte mein Garmin 65km mit 350 Höhenmeter – Tempo im Schnitt 36,5km/h – und als ich dann auf die Laufstrecke ging, war ich plötzlich ganz alleine.

 Maxi und Markus hatten sich schon in Obernburg für eine längere Radtour verabschiedet und für Benni stand nur die Radeinheit auf dem Plan. Marcel hatte zumindest vor zu laufen, aber seine Terminplanung hatte dann doch etwas anderes vorgesehen. So nahm ich die 6km alleine in Angriff und war über jeden Schatten froh, der sich mir auf dem Radweg bieten konnte.

Hitze war noch nie mein Freund und wird es auch nicht mehr werden, aber diese feucht schwere Luft kommt mir noch weniger entgegen und laufen ohne Sauerstoff ist einfach sehr schwer. Deswegen fühlten sich die 4:20min/km auch ziemlich anstrengend an, aber ich kam gut über den Asphalt und das war für mich heute die wichtigste Erkenntnis.

Vieleicht wird es am Sonntag am Nachmittag regnen, das wäre eine schöne Beigabe und käme den meisten von uns Teilnehmern auf der Laufstrecke sehr entgegen. Ansonsten heißt es wieder Eiswürfel bunkern – in jede Ritze die sich anbietet.

Advertisements

3 Gedanken zu “4 days to race

  1. Viel Glück am Sonntag, Hubertus! Ich drücke ganz fest die Daumen und wünsche Dir einen schönen Wettkampf. Dein Eintrag zum Laufen in feucht-heißem Wetter fühlt sich übrigens wie mein Sommertraining in Boston an (30°C, Luftfeuchte>60%). VG an den Main AusdauerShop

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s